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Erneut Spannungen in Ägäis: Türkisches und griechisches Boot kollidierten

© AP Photo / Tasnim News AgencyTanker, der von den iranischen Revolutionsgarden festgesetzt wurde
Tanker, der von den iranischen Revolutionsgarden festgesetzt wurde - SNA, 1920, 07.01.2021
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Zwei Patrouillenboote der Küstenwachen Griechenlands und der Türkei sind in der Ägäis leicht seitlich kollidiert. Wie die griechische Küstenwache am Donnerstag mitteilte, sei das griechische Boot „leicht beschädigt worden“. Niemand sei verletzt worden, hieß es.
Der Zwischenfall hatte sich am Mittwoch in der Nähe der umstrittenen Felseninseln Imia (türkisch: Kardak) ereignet. Der Hintergrund waren Streitigkeiten um Fischereirechte.
Am Donnerstagmorgen sagte der Bürgermeister der nahegelegenen Insel Kalymnos, Dimitris Diakomichalis, gegenüber dem griechischen Nachrichtensender Skai: „Sie (die beiden Boote) haben sich so wie Fußballer sozusagen abgedrängt.“
EU Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.12.2020
Kritik aus Griechenland und Zypern an „schwachen EU-Sanktionen“ gegen die Türkei
Griechenland und die Türkei streiten sich seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der Ägäis sowie um den Umfang der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) im östlichen Mittelmeer. Die Spannungen waren in den vergangenen Monaten deutlich eskaliert. Im August 2020 rammte eine griechische Fregatte eine türkische.
1996 hatte der Streit um diese unbewohnten Felseninseln die beiden Nato-Staaten an den Rand eines Krieges gebracht. Der Konflikt konnte im letzten Moment nach einer diplomatischen Intervention der USA abgewendet werden. Die EU und Berlin versuchen, die beiden Seiten an einen Tisch zu bringen.
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