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Weiterbau an Nord Stream 2 in Dänemark für Mitte Januar anberaumt

© AP Photo / Bernd Wuestneck/dpa via APRohrverlegung beim Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild)
Rohrverlegung beim Bau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 07.01.2021
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Die Arbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 sollen in dänischen Gewässern ab Mitte Januar wieder aufgenommen werden. Dies meldet die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag unter Berufung auf dänische Behörden.
Die dänische Energieverwaltung (Energistyrelsen) habe einen für den Weiterbau erforderlichen Zeitplan erhalten, zitiert die dpa einen Behördensprecher. Daraus gehe hervor, dass die Rohrverlegearbeiten in dänischen Gewässern planmäßig am 15. Januar fortgesetzt werden sollen.
Nord Stream 2, Rügen (Archivfoto) - SNA, 1920, 07.01.2021
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Im Oktober 2019 hatte die Verwaltung der Gas-Pipeline ihre Zustimmung gegeben. Demnach darf ein 147 Kilometer langer Teil auf dem dänischen Kontinentalsockel südöstlich von Bornholm durch die Ostsee verlaufen. Um weiterbauen zu können, musste der Behörde aber ein entsprechender Zeitplan vorgelegt werden. Nochmals genehmigt werden muss dieser Plan nun nicht.
Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland.
Die Pipeline verläuft in den Territorialgewässern von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland und kostet rund zehn Milliarden Euro. Sie ist zu 94 Prozent fertig. Zu den Finanzpartnern gehören die deutschen Konzerne Uniper und BASF sowie OMV aus Österreich.
Nord Stream 2 - SNA, 1920, 06.01.2021
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Die USA, die verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen wollen, treten gegen den Bau der Gaspipeline auf. Washington hatte im Dezember 2019 Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt verhängt und von den Partnerunternehmen einen unverzüglichen Arbeitsstopp gefordert. Das schweizerische Unternehmen Allseas stellte daraufhin die Arbeit ein.
US-Politiker erwägen derzeit eine Erweiterung der Restriktionen. Mecklenburg-Vorpommern will mit der Gründung einer landeseigenen Stiftung die Fertigstellung der Gaspipeline vor Sanktionen schützen.
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