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Europäisches WHO-Büro sieht Wendepunkt im Verlauf der Corona-Pandemie

© REUTERS / KAI PFAFFENBACHEine Kilinik in Hanau, Hessen
Eine Kilinik in Hanau, Hessen - SNA, 1920, 07.01.2021
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Das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Europa sieht laut dem WHO-Regionaldirektor Hans Kluge einen Wendepunkt im Verlauf der Pandemie. Wie er am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen sagte, habe man mittlerweile deutlich mehr Erkenntnisse und neue Werkzeuge wie Impfstoffe zur Verfügung.
Kluge räumte zugleich ein, dass es neue Herausforderungen wie ansteckendere Varianten des Virus gebe. Er erwähnte in diesem Zusammenhang die Virus-Variante, die Ende 2020 zunächst in England aufgetaucht war. Er verstehe die Bedenken hinsichtlich der Variante, die mittlerweile in 22 Ländern in der europäischen Region nachgewiesen worden sei, sagte Kluge. „Diese Variante ist besorgniserregend, da sie die Übertragbarkeit erhöht hat.“
Armin Laschet  - SNA, 1920, 14.12.2020
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Kluge merkte zugleich an, dass es bisherigen Erkenntnissen zufolge keine signifikante Veränderung der Krankheit gebe, die diese Variante verursacht. „Das bedeutet, dass Covid-19 weder mehr noch weniger schwerwiegend ist“, sagte Kluge. „Mit erhöhter Übertragbarkeit und ähnlicher Schwere der Erkrankung löst die Variante jedoch Alarm aus.“
Die WHO zählt insgesamt 53 Länder zur Europa-Region, darunter auch weite Teile östlich der EU.
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