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Studie: Corona-Mutation aus Südafrika macht Impfung wohl weniger effektiv

© SNA / Alexej Suchorukow / Zur BilddatenbankCorona-Test
Corona-Test - SNA, 1920, 07.01.2021
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Laut einem Forschungsteam aus Seattle kann eine neulich entdeckte Variante des Coronavirus eine gewisse Resistenz gegen Antikörper haben.
Es handelt sich im Preprint des Artikels, der in der Datenbank bioRxiv zugänglich ist, um 501.V2 – eine Variante des Coronavirus Sars-CoV-2.
Die Forscher untersuchten die Rezeptor-Bindungsdomäne des S-Proteins, das für die Bindung des Virus an die Wirtszelle verantwortlich ist, und modellierten, wie verschiedene Mutationen an diesem Ort auf die Fähigkeit der Antikörper wirken würden, sich an den Erreger zu binden.
Wie früher in einem Artikel im Fachjournal „Cell“ hervorgehoben wurde, sind für die Neutralisierung des Coronavirus genau diese Antikörper am notwendigsten, welche auf die Rezeptor-Bindungsdomäne gezielt sind. Mutationen an diesem Ort könnten also dem Virus helfen, einer Reaktion des Immunsystems zu entkommen.
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2020
Coronavirus-Mutation wieder im Südwesten Deutschlands nachgewiesen
Während der Studie der Forscher aus Seattle erwies sich die Mutation an der E484-Stelle als die durchschnittlich Beste für die Eindämmung der Antikörper-Aktivität – und E484 ist die Mutation, die in der südafrikanischen Variante des Coronavirus vorhanden ist.
Die Autoren räumten jedoch ein, dass bei allen ihren Experimenten die Antikörper-Aktivität nur gehemmt wurde – es gab keine Proben, wo die Antikörper total außer Gefecht gesetzt wurden.
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