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Unbekannte drohen, Flugzeug in US-Kapitol zu fliegen – Medien

© REUTERS / TOM BRENNERDas Kapitol in Washington, D.C. – Sitz des US-Kongresses
Das Kapitol in Washington, D.C. – Sitz des US-Kongresses - SNA, 1920, 06.01.2021
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Mehrere Fluglotsen in New York haben am Montag über Frequenzen eine Audioaufzeichnung gehört, deren Urheber gedroht haben, ein Flugzeug in das Kapitol zu fliegen und den Tod des iranischen Top-Generals Soleimani zu rächen, berichtet CBS News.
Es ist zunächst unklar, wer die Drohung gesendet hat. Obwohl die Behörden den angedrohten Angriff nicht für glaubwürdig halten, wollen sie untersuchen, wie sich die Unbekannten den Zugriff auf die Funkfrequenz verschafft hätten. Diese Situation sei besorgniserregend, da sie Piloten betreffen könnte, hieß es.
„Wir fliegen am Mittwoch [heute] ein Flugzeug ins Kapitol. Soleimani wird gerächt“, lautete die Nachricht.
Das FBI äußerte sich nicht zu dem Vorfall und sagte nur, dass es „alle Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit ernst nehme“. Die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten teilte dem Fernsehsender mit, dass sie mit Strafverfolgungsbehörden in Kontakt stehe.
Quellen zufolge wurde der Tag, an dem der Anschlag stattfinden sollte, nicht zufällig gewählt: Am Mittwoch soll der Kongress die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen genehmigen.
Sollten US-Fluglotsen weitere Bedrohungen erhalten oder Flugzeuge sehen, die von ihren geplanten Flugwegen abweichen, müssen sie dies unverzüglich melden.
 Revolutionsgardengeneral Qassem Soleimani  - SNA, 1920, 26.12.2020
Iranischer General: Harte Rache an USA für Ermordung von Soleimani steht noch bevor

Ermordung von Soleimani

Die USA hatten am 3. Januar 2020 mit General Soleimani eine der wichtigsten Figuren des iranischen Staates getötet.
Als Reaktion darauf startete die Iranische Revolutionsgarde in der Nacht zum 8. Januar einen ballistischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad sowie auf Ziele in der irakischen Region Erbil, wo US-Truppen stationiert waren.
Die Ermordung des Kommandanten der Kuds-Brigaden wirkt sich noch Monate danach auf die Region und die bilateralen Beziehungen aus.
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