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Reporter ohne Grenzen optimistisch, dass Assange auf Kaution freikommt

© AP Photo / Matt DunhamDemonstranten in London protestieren gegen Inhaftierung von Wikileaks-Gründer Julian Assange (Archiv)
Demonstranten in London protestieren gegen Inhaftierung von Wikileaks-Gründer Julian Assange (Archiv) - SNA, 1920, 06.01.2021
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Am Mittwoch soll darüber entschieden werden, ob Wikileaks-Gründer Julian Assange auf Kaution auf freien Fuß kommt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen sieht dafür gute Chancen. An einen Erfolg der USA im Berufungsverfahren glauben sie hingegen nicht.
Rebecca Vincent, die Londoner Vertreterin von Reporter ohne Grenzen, äußerte sich hoffnungsvoll hinsichtlich einer Freilassung Assanges auf Kaution. Die Entscheidung des Gerichts gegen die Auslieferung des 49-Jährigen an die USA sei damit begründet worden, dass die gesundheitlichen Risiken für Assange zu groß seien und in der drohenden Isolationshaft im US-Hochsicherheitsgefängnis akute Suizidgefahr bestehe. Vergleichbaren Bedingungen sei Assange auch im britischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh ausgesetzt, da wird er seit anderthalb Jahren festgehalten. „Das könnte für eine Freilassung sprechen“, so Vincent. Zuvor hatte sich auch der Assange-Vertraute Craig Murray in ähnlicher Weise geäußert.
Die US-Seite hatte nach dem Urteil vom Montag, mit dem Assanges Auslieferung zunächst gestoppt wurde, angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Hier sehen die Reporter ohne Grenzen keine großen Erfolgschancen. „Es ist unwahrscheinlich, dass eine Berufung der USA Erfolg haben wird“, so Vincent. „Ich sehe nicht, welche neuen Argumente die Anwälte vor Gericht einbringen könnten.“
Ein Demonstrant in London protestiert gegen das Auslieferungsverfahren um Julian Assange  - SNA, 1920, 05.01.2021
Assange wird wohl am Mittwoch auf Kaution freigelassen – Craig Murray
Die US-Justiz wirft dem gebürtigen Australier vor, gemeinsam mit der Whistleblowerin Chelsea Manning – damals Bradley Manning – geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen und veröffentlicht zu haben. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft in den USA.
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