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Proteste am US-Kapitol: Kongresssitzung von Trump-Anhängern unterbrochen

© REUTERS / Kevin Dietsch/PoolPolizei beim Einsatz im US-Kapitol
Polizei beim Einsatz im US-Kapitol - SNA, 1920, 06.01.2021
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In Washington haben Tausende Unterstützer des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump gegen die bevorstehende Bestätigung des Wahlsiegs von Joe Biden durch den US-Kongress protestiert und sind ins Kapitol-Gebäude eingedrungen. Nach den turbulenten Ereignissen soll auch Nationalgarde eingesetzt werden.
Die Sitzung der Senatskammer zur Zertifizierung des Wahlsieges von Biden wurde wegen der eskalierten Lage unterbrochen. Es gab zunächst keine offizielle Erklärung für die abrupte Unterbrechung.
Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump protestieren vor dem Kapitol - SNA, 1920, 06.01.2021
Trump-Anhänger versammeln sich zur "Save America"-Kundgebung in Washington - Gegenprotest erwartet
An der Veranstaltung unter dem Titel „Rettet-Amerika-Marsch“ in der Nähe des Weißen Hauses nahmen am Mittwoch auch Mitglieder von rechtsextremen Gruppen und Bürgerwehren teil. Einige Teilnehmer der Sitzung, unter anderem Trumps Vizepräsident Mike Pence, seien evakuiert worden, hieß es in US-Medien.
Die im Netz kursierenden Fotos und Videos zeigen eine Demonstranten-Menge, die auf das Kapitol-Gebäude zuläuft und auf die Polizisten losgeht. Gegen die Trump-Anhänger wurden Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Das Personal von dem Kapitol wurde Mitteilungen zufolge evakuiert. Es sei auch zum Einsatz von Tränengas gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur AP. Die Abgeordneten im Gebäude mussten demnach Gasmasken aufsetzen.
Nach CNN-Angaben ist einer Frau auf dem Gelände des Kapitols in den Brustkorb geschossen worden. Sie befinde sich in Lebensgefahr.

Trump an die Demonstranten: „Bleibt friedlich!“

Trump hat seine Unterstützer in Washington aufgerufen, friedlich zu bleiben. „Bleibt friedlich!“, twitterte er am Mittwoch und forderte Unterstützung der Beamten und der Sicherheitskräfte, die „auf der Seite unseres Landes“ seien.
Der abgewählte US-Präsident wiederholte in einer Ansprache vor seinen Anhängern die nicht näher belegten Vorwürfe, er sei um seinen Wahlsieg betrogen worden.
„Man tritt nicht ab, wenn Diebstahl im Spiel ist“, sagte er.
„Unser Land hat die Nase voll, und wir werden es nicht mehr hinnehmen.“
Der Demokrat Joe Biden kann zwei Wochen vor seinem Amtsantritt auf eine endgültige Verschiebung des Machtgefüges in Washington zu seinen Gunsten hoffen. Seine Demokraten sind auf Kurs, neben dem Repräsentantenhaus auch die Mehrheit im Senat zu erobern. Bei den entscheidenden Stichwahlen im Bundesstaat Georgia um zwei noch offene Sitze im Senat setzte sich in einer Abstimmung der demokratische Bewerber durch.
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