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Trump will wie der Teufel um Präsidentschaft kämpfen, Wetter mit Migrationshintergrund

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 05.01.2021
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Trump will wie der Teufel um Präsidentschaft kämpfen; Kramp-Karrenbauer will Präsenzunterricht vermeiden; Anführer der rechtsradikalen Proud Boys in Washington verhaftet; Mehrheit der Deutschen für Verlängerung des Lockdowns; Wetter mit Migrationshintergrund; Deutlich größeres Datenvolumen zu Silvester
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Trump will wie der Teufel um Präsidentschaft kämpfen

Trotz der bevorstehenden Vereidigung seines Nachfolgers Joe Biden will der derzeitige US-Präsident Donald Trump weiterhin mit aller Macht an seinem Amt festhalten. „Sie werden das Weiße Haus nicht erobern, wir werden wie der Teufel kämpfen“, sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dalton kurz vor zwei Stichwahlen für den US-Senat in Georgia. Trump wiederholte in seiner 83-minütigen Ansprache seine bekannten und bisher noch unbelegten Wahlbetrugsvorwürfe. Der Republikaner behauptete erneut, er habe die Wahl am 3. November klar gewonnen. Trumps Lager ist mit Dutzenden Klagen gegen das Wahlergebnis gescheitert, auch vor dem Obersten Gericht der USA in Washington.
US-Präsident Donald Trump  - SNA, 1920, 04.01.2021
„Ich will nur 11.780 Stimmen finden“: Trump fordert offenbar Änderung des Wahlergebnisses in Georgia

Kramp-Karrenbauer will Präsenzunterricht vermeiden

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich vor der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder zur Corona-Krise für einen vorsichtigen Kurs in Schulen und Kitas ausgesprochen. Sie wünsche sich, dass es in Schulen und Kitas keine oder so wenig Präsenz wie möglich gebe. Im Zusammenhang mit Fragen und Ängsten in der Bevölkerung bei der Impfstrategie sprach sich Kramp-Karrenbauer für eine offene Debatte und Aufklärung aus. Merkel und die Ministerpräsidenten beraten heute in einer Schaltkonferenz über die zunächst bis zum 10. Januar befristeten harten Corona-Einschränkungen. Nach Medienberichten soll der Lockdown bis zum 31. Januar verlängert werden.

Anführer der rechtsradikalen Proud Boys in Washington verhaftet

Vor einer geplanten Demonstration von Anhängern des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump ist der Anführer der rechtsradikalen Gruppe „Proud Boys“ in Washington verhaftet worden. Die Polizei in der US-Hauptstadt teilte mit, gegen Henry „Enrique“ Tarrio habe ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs der Sachbeschädigung am Rande einer Pro-Trump-Demonstration in Washington im vergangenen Monat vorgelegen. Der 36-Jährige habe außerdem zwei Schusswaffen-Magazine mit sich geführt, was in Washington verboten ist. Die „Washington Post“ berichtete, der Sachbeschädigungsvorwurf beziehe sich auf das Verbrennen eines „Black Lives Matter“-Transparents, das von einer Kirche entwendet worden sei. Tarrio habe der Zeitung damals gesagt, er habe zu jenen gehört, die das Transparent verbrannt hätten.

Mehrheit der Deutschen für Verlängerung des Lockdowns

Eine große Mehrheit der Deutschen ist für eine Verlängerung des Lockdowns. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich fast zwei Drittel der Befragten dafür aus, die Einschränkungen mindestens in der bisherigen Härte über den 10. Januar hinaus fortzuführen. 41 Prozent sind für eine unveränderte Beibehaltung, weitere 24 Prozent sogar für eine Verschärfung. Dagegen befürworten nur 17 Prozent eine Lockerung des Lockdowns und nur jeder Zehnte ist für eine komplette Aufhebung aller Einschränkungen.

Wetter mit Migrationshintergrund

„Ahmet“, „Goran“ oder „Chana“: In den ersten Wochen des Jahres 2021 werden häufig Namen mit Migrationshintergrund auf der Wetterkarte stehen. Mit der Kampagne „Wetterberichtigung“ will das Netzwerk NdM Vielfalt in der Bevölkerung sichtbar machen. Dazu hat der Zusammenschluss 14 Patenschaften für Hoch- und Tiefdruckgebiete gekauft, was zur Vergabe des Namens berechtigt.

Deutlich größeres Datenvolumen zu Silvester

Die Corona-Einschränkungen haben an Silvester zu einem deutlich größeren Datenvolumen im heimischen Internet geführt. Wie Vodafone auf Anfrage mitteilte, rauschten zum Jahreswechsel zwischen 20 Uhr und 3 Uhr morgens 16.000 Terabyte Daten durch seine Leitungen in die Häuser – und damit fast 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Datenvolumen wächst seit Jahren, unter anderem wegen aufwendigerer Anwendungen und hochauflösender Fotos und Videos. Allerdings lag der Anstieg bei Vodafone in den Vorjahren nur bei 20 bis 30 Prozent, jetzt aber war das Datenwachstum also außergewöhnlich hoch. Der Grund hierfür waren den Angaben zufolge Corona und die damit verbundenen Einschränkungen.
Messenger-Apps (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.01.2021
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