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Frankreich will schleppende Corona-Impfstrategie forcieren

© SNA / Evgeny OdinokovCorona-Impfung in Russland
Corona-Impfung in Russland - SNA, 1920, 05.01.2021
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Wegen des sich verzögernden Impfstarts in Frankreich gerät die Regierung immer weiter unter Druck. Wie Gesundheitsminister Olivier Véran am Dienstag im Gespräch mit dem französischen Sender RTL sagte, werde man die Corona-Impfstrategie jetzt „verstärken, beschleunigen und vereinfachen“.
Dem Minister zufolge sollen die Impfungen nun auch so bald wie möglich auf Menschen über 75 Jahre ausgeweitet werden, die nicht im Heim leben. Anmeldungen für eine Impfung sollen über Internet und Telefon möglich sein. Darüber solle am Donnerstag eingehend informiert werden, sagte Véran.
COVID-19-Impfstoff - SNA, 1920, 04.01.2021
„Versagen“ und „Chaos“ – heftige Kritik an Impfstrategie der Bundesregierung
Am vergangenen Dienstagmorgen sei in Frankreich noch keine genaue Zahl der Geimpften bekannt gewesen. Am Montag seien 2000 Impfungen überschritten worden, sagte Véran. Er gab zu, dass Frankreich im Vergleich zu vielen anderen Staaten im Rückstand sei. Der Minister versprach, dass man in den kommenden Tagen zu den Nachbarn aufschließen werde. Zum Vergleich: In Deutschland wurden nach dem Stand von Montagmittag mehr als 260.000 Impfungen offiziell gemeldet.
Gerade aus den Regionen gab es zuletzt immer wieder heftige Kritik an Paris. Laut dem Präsidenten des Regionalrats von Hauts-de-France, Xavier Bertrand, habe er noch keinen Überblick über die seiner Nordregion zur Verfügung stehenden Impfdosen. „Uns wurde gesagt, dass Pflegekräfte über 50 Jahre geimpft werden können. Aber diejenigen, die an diesem Montag anriefen, um herauszufinden wo, erhielten keine Informationen“, sagte er. Eine solche Unstimmigkeit zwischen den Ankündigungen und der Realität vor Ort sei nicht akzeptabel.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte sich am Montag Medienberichten zufolge mit mehreren Verantwortlichen und Ministern, darunter Véran, und Premierminister Jean Castex getroffen. Frankreich mit seinen 67 Millionen Einwohnern ist schwer von der Corona-Pandemie getroffen – mehr als 65.000 Menschen sind bisher gestorben.
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