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Vernichtungsfeldzug und Deutsche Weltkriegsverbrechen: Neue Gedenkstätte in Planung

Trauer (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.01.2021
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Deutschland soll eine Gedenkstätte über den deutschen Vernichtungskrieg und die Verbrechen der Besatzung im Zweiten Weltkrieg erhalten. Ein Zeit- und Maßnahmenplan liegt laut „Bild am Sonntag“ bereits vor.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters habe ein entsprechendes Konzept für eine Gedenk- und Bildungsstätte zu deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg vorgelegt, so die „Bild am Sonntag“. Grütters präsentierte auf einen Beschluss des Bundestages vom vergangenen Oktober hin einen Zeit- und Maßnahmenplan für einen „erinnerungspolitisch bedeutsamen Ort“.

„Der Zweite Weltkrieg und die Verbrechen in deutschem Namen prägen Europa bis heute“, so die Ministerin. Deshalb sei es von großer Bedeutung, „dass wir die Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft noch genauer aufarbeiten, dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit vermitteln.“

Monika Grütters
Kulturstaatsministerin
Die Erinnerungsstätte soll „die Verbindung von rassenideologischer Eroberungspolitik, Gewaltandrohung, Krieg und Diplomatie“ behandeln. Die Sterilisation und Ermordung von Menschen mit Behinderung, kalkuliertes Verhungernlassen, der Einsatz von Gaswagen und Gaskammern, die Massaker und Massenerschießungen, Zwangsarbeit und Zwang zu Kollaboration sollen einige thematischen Schwerpunkte sein.
Berlin - SNA, 1920, 04.01.2021
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Allein rund 3 Millionen Menschen wurden aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten im Osten zur Zwangsarbeit ins Reich verschleppt. Eine halbe Million nichtdeutscher Männer, sogenannte „Fremdvölkische“ haben in den Gebieten in der Waffen-SS gedient oder als Wachleute in Konzentrationslagern - viele zwangsrekrutiert, andere freiwillig.
Statistik: Opferzahlen der durch das nationalsozialistische Regime und seiner Verbündeten von 1933 bis 1945 ermordeten Zivilisten und Kriegsgefangenen | Statista
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Das konkrete Konzept für Dauer- und Wechselausstellungen soll bis Ende des Jahres unter Federführung des Deutschen Historischen Museums Berlin erarbeitet werden. Wo die Gedenkstätte errichtet werden soll, ist noch offen.
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