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Präsenzunterricht, Wechselmodelle oder weiterhin geschlossene Schulen?

© AFP 2021 / CHRISTOF STACHESchulen in Deutschland
Schulen in Deutschland - SNA, 1920, 04.01.2021
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Wie soll es mit dem Schulunterricht nach den Weihnachtsferien weitergehen? Darüber beraten die Länder in der Kultusministerkonferenz am Montag. Am Dienstag wollen auch die Regierungschefs aus Bund und Ländern darüber debattieren, ob und unter welchen Voraussetzungen die Schulen ab dem 11. Januar zum Präsenzunterricht zurückkommen können.
Eine baldige Rückkehr zum normalen Schulalltag bleibt zu Jahresbeginn unwahrscheinlich. So sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) gegenüber der „Bild“-Zeitung, sie stehe Schulöffnungen im Präsenzunterricht angesichts des Infektionsgeschehens und der unsicheren Datenlage skeptisch gegenüber.
„Jetzt kommt es darauf an, die Fortschritte des digitalen Lernens auszuschöpfen."
Karin Prien (CDU)
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin
Ähnlich positioniert sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Gerade nach Weihnachten und Silvester wären Schulöffnungen „verantwortungslos“, sagte Söder im ZDF. Man müsse stattdessen mehr auf digitale Angebote und eine gute Notbetreuung setzen. Wann die Schulen wieder aufmachen könnten, sei noch nicht final geklärt, so Söder.
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Thüringen lockert nicht

In Thüringen soll es im Januar gar keinen Präsenzunterricht an den Schulen geben. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte, er sehe derzeit keine Option auf Erleichterungen der Beschränkungen. Im Gegenteil müsse man diesbezüglich einiges nachschärfen. „Das heißt, wir werden die Schüler- und die Kindereinrichtungen genauso deutlich reduzieren. Und können nicht in den Präsenzunterricht zurückkehren. Jedenfalls nicht im Januar“, so Ramelow.
Indes kritisieren Schülervertreter, dass sich die Politik erst jetzt mit dem Thema befasst. „Die Kultusministerkonferenz tagt 17 Tage nach Ferienbeginn, ich hätte erwartet, dass sie die Ferien von Beginn an zum Ausarbeiten von Konzepten und Gesprächen mit Verbänden genutzt hätten“, sagte Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Des Weiteren forderte Schramm klare Ansagen vonseiten der Kultusministerkonferenz sowie einen Schulstart im Wechselmodell.
„Wir müssen die Schulen jetzt auf Wechselmodelle vorbereiten und jüngere Schülerinnen und Schüler sowie Abschlussklassen hierbei bevorzugen.“
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