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Klingbeil kritisiert Spahns Impfstrategie – Merkel soll übernehmen

© AP Photo / Jens MeyerSPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (Archivfoto)
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil (Archivfoto) - SNA, 1920, 04.01.2021
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SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat die bisherige Impfstrategie der Bundesregierung kritisiert: Deutschland habe zu wenig Impfstoff bestellt und stehe im Vergleich mit anderen Ländern schlechter da. Die Schuld gibt Klingbeil Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und fordert persönliches Engagement von Kanzlerin Merkel.
Er habe zwar vor jedem Respekt, der in der Bundesregierung sitze. „Was die im letzten Jahr geleistet haben, das ist unfassbar“, sagte Klingbeil im ARD-„Morgenmagazin“. Trotzdem müsse offen über Fehler geredet werden.
Gesundheitsminister Jens Spahn - SNA, 1920, 04.01.2021
Spahn prüft Beschleunigung von Impfungen
Die Menschen, die über Monate Einschränkungen hinnehmen, könnten erwarten, dass die Politik wirklich alles richtig mache und vorbereitet sei, äußerte der SPD-Generalsekretär:
„Und wir sehen in diesen Tagen, dass es chaotische Zustände gibt.“
Klingbeil forderte eine nationale Kraftanstrengung unter der Leitung der Bundeskanzlerin Angela Merkel: Alle Pharmaunternehmen sollten an einen Tisch gerufen werden um auszuloten, wie Kooperationsverträge aussehen könnten. „Das wird an Geld nicht scheitern. Die Unterstützung ist da“, betonte Klingbeil.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warf der SPD-Generalsekretär Fehler bei der Impfstoff-Beschaffung und Verteilung vor. „Wir haben zu wenig Impfstoff bestellt, es gibt kaum vorbereitete Strategien mit den Bundesländern zusammen.“
Deutschland stehe viel schlechter da als andere Staaten, urteilte Klingbeil: „Es kann nicht sein, dass ein Land, in dem der Impfstoff sogar erforscht wurde, dass wir am Ende zu wenig Dosen davon haben.“
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