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EU und USA weigern sich, Venezuelas Aktiva für Kauf von Corona-Impfstoff freizugeben – Maduro

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums RusslandsVenezuelas Präsident Nicolás Maduro (Archiv)
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro (Archiv) - SNA, 1920, 04.01.2021
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Venezuela hat die EU und die USA dazu aufgefordert, seine Aktiva für den Kauf eines Corona-Impfstoffs freizugeben, aber eine Absage erhalten, wie der Präsident des lateinamerikanischen Landes, Nicolas Maduro, am Montag bei einer Konferenz zu Gesundheitsfragen mitteilte. Die Konferenz wurde live auf dem Twitter-Account Maduros übertragen.
„Die Regierungen von Portugal, Spanien, Großbritannien und den USA und ihre Finanzinstitute haben die Mittel für den Zugang zu dem Impfstoff eingefroren und blockiert. Wir haben über die WTO gefordert, dass sie uns die Mittel zur Verfügung stellen, aber eine Ablehnung erhalten“, sagte Maduro.
„Die Vizepräsidentin Delcy Rodriguez hat mit den Außenministern dieser Länder Gespräche geführt(...), sie haben den Antrag jedoch abgelehnt“, fügte er hinzu.
„Der Covid-19-Impfstoff kann nicht Gegenstand eines geopolitischen Krieges sein, um zu sehen, wer die Welt beherrscht (…)“, so Maduro.

Sanktionen gegen Venezuela

Zuvor hatten die USA eine Reihe von Sanktionen gegen Venezuela verhängt. Besonders schmerzhaft davon waren das Einfrieren der Konten des Landes in Europa und die Blockierung des unter US-Jurisdiktion befindlichen Vermögens der staatlichen venezolanischen Öl- und Gasgesellschaft PDVSA für sieben Milliarden US-Dollar (5,7 Milliarden Euro). Dazu gehört unter anderem das Verbot von Transaktionen mit den Aktiva.
Verluste in Höhe von elf Milliarden US-Dollar (neun Milliarden Euro) soll Venezuela nach Angaben des Weißen Hauses wegen des Ölembargos der USA erlitten haben.
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