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Staus und Chaos: Schneehungrige stürmen deutsche Berggebiete

© AP Photo / Martin MeissnerStau in Deutschland (Archivfoto)
Stau in Deutschland (Archivfoto) - SNA, 1920, 03.01.2021
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Zahlreiche Ausflügler haben sich trotz Corona-Lockdown nicht davon abhalten lassen, den Harz und andere verschneite Berggebiete in Deutschland zu besuchen, berichtet die tagesschau. In Harz, Sauerland und Hessen gibt es massenweise Rodler und Wanderer. Vielerorts brach der Verkehr zusammen.
„Wir haben hier Chaos hoch drei, es bricht alles zusammen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Goslar am Samstag laut der tagesschau.
„Es geht so gut wie gar nichts mehr, einige Autos sind auch liegengeblieben. Es ist zu viel los.“
Trotz wiederholter Appelle von Behörden und Polizei, im Corona-Lockdown auf Ausflüge in die Berge zu verzichten, kam es erneut zu einem Ansturm von Rodlern und Wanderern. Es bildeten sich lange Autoschlangen und Staus.
Die Massen tummelten sich auf Rodelbergen, auch auf Wanderwegen liefen die Menschen dicht an dicht.

Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen

Im Sauerland schrieben Polizei und Ordnungsbehörden Anzeigen wegen zahlreicher Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, wie eine Sprecherin der Stadt Winterberg der tagesschau sagte. Denn eigentlich sind Lifte und Pisten sowie Restaurants und Hütten bis mindestens 10. Januar geschlossen.
Winterberg am 29. Dezember 2020 - SNA, 1920, 30.12.2020
Trotz aller Aufrufe und Einschränkungen: Weiter Besucher-Ansturm in Winterberg
Die Betreiber der Wintersport-Arena und des Skiliftkarussells in Winterberg warnten auf ihren Internetseiten, dass Ausflüglern keine Toiletten, keine Möglichkeiten zum Aufwärmen zur Verfügung stünden und keine Retter vor Ort seien.

Andrang auf Gipfel-Zufahrten

Auch am Großen Feldberg in Hessen hielt der Ansturm von Ausflüglern mit Sehnsucht nach Schnee an, heißt es weiter.
Trotz gesperrter Gipfel-Zufahrten waren zahlreiche Ausflügler unterwegs, Straßen in den Ortschaften rund um den Feldberg zugeparkt. Ein Polizeisprecher in Königstein sprach von „chaotischen“ Zuständen am höchsten Gipfel im Taunus.
Die Polizei rechnet nicht mit einem Abflauen des Besucherandrangs. „Ich denke, am Sonntag wird es genauso sein wie heute“, so ein Polizeisprecher im Harz.
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