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Ebola-Experte warnt vor neuen tödlichen Krankheiten

© AFP 2021 / MATTHIEU ALEXANDREDer kongolesische Professor Jean-Jacques Muyembe Tamfum
Der kongolesische Professor Jean-Jacques Muyembe Tamfum - SNA, 1920, 03.01.2021
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Der kongolesische Professor Jean-Jacques Muyembe Tamfum, der 1976 zur Entdeckung des Ebola-Virus beigetragen hatte, hat in einem Interview mit dem US-Sender CNN vor neuen tödlichen Viren gewarnt. Ihm zufolge handelt es sich vor allem um Infektionen, die aus den tropischen Regenwäldern Afrikas stammen.
„Wir leben jetzt in so einer Welt, in der neue Krankheitserreger auftreten werden“, sagte der Professor gegenüber CNN. „Und das ist eine Bedrohung für die Menschheit.“
Neue und möglicherweise tödliche Viren entstehen derzeit in den tropischen Regenwäldern in Afrika, betonte der Professor. Er warnte zudem vor vielen weiteren zoonotischen Krankheiten, vor denen die Menschheit stehe. Das sind Infektionskrankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Formen von Influenza sowie Tollwut, Gelbfieber und Lymeborreliose, die zuvor bereits Epidemien und Pandemien verursacht hatten. Auch SARS, MERS und das Covid-19-Virus sind Coronaviren, die von Tieren auf Menschen überspringen.
Hotline - SNA, 1920, 03.01.2021
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Der Professor schließt nicht aus, dass zukünftige Pandemien schlimmer als Covid-19 und sogar „apokalyptisch“ sein könnten.
Die steigende Anzahl der neu auftretenden Viren ist Experten zufolge größtenteils auf die Zerstörung der Lebensräume von Tieren sowie den Handel mit Wildtieren zurückzuführen. Wenn ihre natürlichen Lebensräume zerstört werden, überleben Tiere wie Ratten, Fledermäuse und Insekten dem Bericht zufolge dort, wo größere Tiere ausgelöscht werden. Sie können neben Menschen leben und gelten häufig als Überträger von neuartigen Krankheiten. Auch das COVID-19 hätte ursprünglich von Fledermäusen in China stammen können, heißt es.
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