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Schwerer Terroranschlag in Niger – mehr als 50 Tote

© AFP 2021 / ISSOUF SANOGOEin nigrischer Soldat (Symbolbild)
Ein nigrischer Soldat (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.01.2021
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Im westafrikanischen Land Niger haben Bewaffnete mindestens 56 Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt. Dies teilt die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf den Innenminister Alkache Alhada am Samstagabend mit.
Der Überfall hatte sich demnach nahe der Grenze zu Mali in den Dörfern Tchombangou und Zaroumdareye ereignet.
Im Niger und den anderen Ländern dieser Region sind etliche Terrorgruppen aktiv, die Al-Kaida* oder dem Islamischen Staat* (IS) die Treue geschworen haben. Zusammen mit Mali, Mauretanien, dem Tschad und Burkina Faso ist der Niger Teil der G5-Sahel-Gruppe, die Terrorgruppen bekämpfen will.
Im dem Sahelstaat waren am selben Tag die vorläufigen Ergebnisse der Präsidenten- und Parlamentswahlen bekanntgegeben worden. Staatschef Mahamadou Issoufou wird, wie von der Verfassung vorgesehen, den Posten nach seinen zwei Amtszeiten abgeben.
In den vergangenen Jahren hatte Europa Druck auf die nigrische Regierung ausgeübt, den Menschenschmuggel einzudämmen. Zudem gilt Niger als wichtiger Partner der EU im Kampf gegen Terrorismus in der Sahelzone.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
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