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„Verbreitung von anti-israelischer Einstellung“: USA kritisieren UN-Haushalt 2021

© AFP 2021 / PATRICK SEMANSKYKelly Craft, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen
Kelly Craft, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen - SNA, 1920, 01.01.2021
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Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Kelly Craft, hat den verabschiedenden UN-Haushalt für das Jahr 2021 stark kritisiert. Ihr zufolge dienen die Finanzmitteln der „Verbreitung von anti-israelischer Einstellung“.
Die UN-Generalversammlung hatte am vergangenen Donnerstag einen 3,2-Milliarden-Dollar-Finanzplan für das Jahr 2021 verabschiedet.
Die USA stimmten dagegen und weigerten sich unter anderem, eine Veranstaltung zum Jahrestag der Erklärung von Durban zu finanzieren. Die Erklärung wurde 2001 im Rahmen der dritten Weltkonferenz unter dem Namen „Weltkonferenz gegen Rassismus, rassistische Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ im südafrikanischen Durban verabschiedet. Sie erhob direkte Kritik gegen die israelische Unterdrückung der Palästinenser in der Westbank als eine „neue Form von Apartheid, ein Verbrechen gegen die Menschheit“. Die Weltkonferenz endete damals mit dem gemeinsamen Abzug der amerikanischen und israelischen Delegationen.
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„Die UN-Mitgliedstaaten geben das Prinzip der Zweckmäßigkeit und Integrität für den Konsens viel zu oft auf. Das heute verabschiedete Budget spiegelt diesen Trend wider, indem es Finanzmittel für eine Feier anlässlich der Erklärung von Durban vorsieht und damit ein beschämendes Erbe des Hasses, des Antisemitismus und einer anti-israelischen Einstellung verbreitet“, schrieb Craft auf Twitter.
„Wir werden den Durban-Prozess nie unterstützen, welcher darauf abzielt, zu trennen und nicht zu vereinen“, so die US-Botschafterin weiter.
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