Schäuble: Es ist unmöglich, per Gesetz jeden Corona-Todesfall zu verhindern

© AP Photo / Jean Francois BadiasBundestagspräsident Wolfgang Schäuble (Archiv)
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (Archiv) - SNA, 1920, 01.01.2021
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat angemahnt, dass der Bund und die Länder bei den Corona-Maßnahmen auf so viel Freiheit wie möglich setzen sollten, schreibt die „Neue Osnabrücker Zeitung” am Freitag.
„Es ist schier unmöglich, per Gesetz jeden Corona-Todesfall zu verhindern”, zitiert die Zeitung den CDU-Politiker. Es bleibe zentral, „dass die Exekutive die Verantwortung des Einzelnen fest im Blick hält und auf so viel Freiheit wie möglich setzt”. Es sei seine Grundüberzeugung, dass die Politik die Abwägung zwischen dem Schutz des Lebens und den Nachteilen der Anti-Corona-Maßnahmen „nicht komplett per Verordnung oder Gesetz auflösen kann, sondern dass die Verantwortung auch in den Händen der Ärzteschaft, von Wissenschaft und Ethikern liegt”.
Euro (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2020
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Corona-Lage in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt insgesamt 1.742.661 Infektionen (Stand: 01.01.2021, 00:00 Uhr) mit dem Coronavirus in Deutschland, das ist ein Plus von 22.924 zum Vortag. Weitere 553 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 33.624 Menschen an dem Virus gestorben. Genesen sind laut Internetseite des RKI rund 1.350.800 Menschen, rund 22.700 mehr als am Vortag.
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