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Iran ruft UN-Sicherheitsrat auf, „destabilisierende“ US-Politik im Persischen Golf zu beeinflussen

© Foto : DoD / Lisa FerdinandoEhrenwache der US-Armee vor dem Pentagon in Washington (Archivbild)
Ehrenwache der US-Armee vor dem Pentagon in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 01.01.2021
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Der UN-Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft sollten die USA zur Einstellung destabilisierender Schritte im Persischen Golf aufrufen. Dies geht aus einem Brief des stellvertretenden Ständigen Vertreters des Iran bei den Vereinten Nationen, Eshagh Al Habib, hervor.
„Das militärische Abenteurertum der USA im Persischen Golf und im Arabischen Meer hat sich verstärkt – insbesondere in den letzten Wochen. Abgesehen von der Lieferung fortschrittlicher und hochtechnologischer Waffen in diese Region in den letzten Wochen haben die Vereinigten Staaten eine Reihe provokativer militärischer Aktionen durchgeführt“, heißt es in dem Brief.
Zu diesen provokativen Aktionen gehören Eshagh Al Habib zufolge die jüngsten Flüge der strategischen US-Kampfjets über den Persischen Golf.
Solche Konfrontationsmaßnahmen und kriegerischen Tendenzen würden die ohnehin angespannte Situation in dieser instabilen Region alarmierend verschärfen. „Es ist klar, dass die Vereinigten Staaten für alle Konsequenzen voll verantwortlich sind“, lautet es im Brief.
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Archivfoto) - SNA, 1920, 31.12.2020
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„Da ein solches militärisches Abenteurertum eindeutig gegen die Ziele und Prinzipien der Vereinten Nationen verstößt und schwerwiegende Folgen für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit hat, erwarten wir, dass der UN-Sicherheitsrat die Vereinigten Staaten zwingen wird, die Grundsätze und Regeln des Völkerrechts einzuhalten, und diese illegalen Maßnahmen zu stoppen. Ebenso muss die internationale Gemeinschaft verlangen, dass die Vereinigten Staaten ihre destabilisierenden Maßnahmen in einer so volatilen Region wie dem Persischen Golf beenden“, unterstrich der Diplomat.
Der iranische Außenminister, Mohammed Dschawad Sarif, hatte via Twitter am Donnerstag Washington eine Verschwörung gegen sein Land mit dem Zweck vorgeworfen, unbedingt einen Krieg im Persischen Golf zu entfesseln.
„Geheimdienstinformationen aus dem Irak deuten auf eine US-Verschwörung und einen fabrizierten Vorwand für einen Krieg (gegen den Iran) hin“, twitterte Sarif am Donnerstag. Der Iran wolle zwar keinen Krieg, würde seine Sicherheit und Interessen aber konsequent verteidigen.
Am 3. Januar ist der erste Jahrestag der Ermordung des iranischen Generals Qasem Soleimani im Irak durch US-Drohnen. Die USA befürchten einen iranischen Racheakt und haben daher ihre militärische Präsenz am Persischen Golf verstärkt. Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Rohani die Tötung Soleimanis zwar weiterhin rächen, mit konkreten Drohungen zum Jahrestag hält sich Rohani jedoch zurück.
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