Mehrere Bundeswehr-Jeeps in Leipzig ausgebrannt: Polizei geht von Brandstiftung aus

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEPolizei in Deutschland
Polizei in Deutschland - SNA, 1920, 01.01.2021
Mindestens sieben Geländewagen der Bundeswehr sind nach Polizeiangaben in der Silvesternacht auf dem Gelände der Leipziger Mercedes-Hauptniederlassung ausgebrannt.
Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von Brandstiftung aus. Gegen 22.00 Uhr MEZ erhielten Polizei und Feuerwehr die Information, dass es an der Torgauer Straße brennt.
Als die Feuerwehrleute am Ort des Geschehens eintrafen, hätten sieben von zehn Geländewagen „Wolf“ schon in Flammen gestanden.
Wie Polizeisprecher Olaf Hoppe sagte, waren die Jeeps auf dem Gelände eines Autohandels abgestellt gewesen.
„Durch unbekannte Täter wurden mehrere Fahrzeuge der Bundeswehr auf unbekannte Art und Weise entzündet. Durch Kräfte der Feuerwehr konnten die Brände gelöscht werden“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.
Der Schaden bei den zum Teil völlig zerstörten Fahrzeugen wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt. Nach den Tätern wird gefahndet. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Brandanschlag auf Bundeswehr-Lkws

Es ist nicht das erste Mal, dass Fahrzeuge der Bundeswehr in Sachsen Ziel von Attacken wurden. Ein derartiger Anschlag war auf Bundeswehr-Lkws in Leipzig im März 2016 begangen worden. Damals waren fünf Fahrschul-Lastwagen und ein Anhänger vollständig zerstört worden. Zudem gingen auf dem Werkstattgelände nahe der Autobahn 14 drei zivile Fahrzeuge in Flammen auf.
Damals hatte sich eine autonome Gruppe im Internet zu dem Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundeswehr in Leipzig bekannt.
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