Trump will seine Abwahl nicht anerkennen – erneute Klage beim Supreme Court

© REUTERS / CARLOS BARRIADonald Trump am 20. November 2020
Donald Trump am 20. November 2020 - SNA, 1920, 31.12.2020
Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat sich in seinem Ärger über den Ausgang der Wahl erneut an das Oberste Gericht gewandt. Sein Wahlkampfteam teilte am Mittwoch (Ortszeit) mit, Trump habe eine Klage beim Supreme Court in Washington eingereicht.
Er wolle damit erreichen, dass die Wahl im Bundesstaat Wisconsin wegen „mehrfacher Rechtsbrüche“ für verfassungswidrig und ungültig erklärt werde, hieß es. Trump möchte auch durchsetzen, dass das Parlament in dem Bundesstaat alternative Wahlleute ernennt.
US-Präsident Donald Trump  - SNA, 1920, 27.12.2020
Trump fordert Republikaner auf, weiter um seinen Wahlsieg zu kämpfen
Trumps demokratischer Rivale Joe Biden hatte die Abstimmung am 3. November mit 306 Wahlleuten gewonnen. In einzelnen Bundesstaaten hatten die Abstimmungen der Wahlleute bereits am 14. Dezember stattgefunden.
Für den 6. Januar ist die offizielle Verlesung der Ergebnisse im US-Kongress angesetzt. Trump erkennt Bidens Wahlsieg nicht an und stellt sich als Opfer systematischen Wahlbetrugs dar. Für seine weitreichenden Vorwürfe sollen weder er noch seine Anwälte stichhaltige Beweise vorgelegt haben. Dutzende Klagen wurden bereits von Gerichten – darunter vom Supreme Court – abgewiesen.
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