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Schweden schließt Grenze zu Dänemark wegen Corona-Mutation – Hunderte Deutsche abgewiesen

Polizei in Schweden (Archiv) - SNA, 1920, 31.12.2020
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Wegen der Sorgen vor einer in Großbritannien aufgetretenen Coronavirus-Variante hat Schweden die Grenze zu Dänemark geschlossen. Von der Maßnahme wurden auch deutsche Staatsbürger betroffen, meldet die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag unter Berufung auf eine Polizeisprecherin.
Von der neuen Virusvariante sind demnach bisher einige Dutzend Infektionen in Dänemark nachgewiesen worden. Die schwedische Polizei gab dann auf ihrer offiziellen Webseite bekannt, seit dem 22. Dezember dürften Reisende aus Dänemark und dem Vereinigten Königreich nicht über die schwedische Grenze. Einige Ausnahmen gelten etwa für Angestellte, die Güter transportieren, oder für Menschen, die aus einem dringenden Familiengrund reisen.
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2020
Coronavirus-Mutation wieder im Südwesten Deutschlands nachgewiesen
In der ersten Woche nach der Einführung der Regelung wurden nach Behördenangaben 2900 Reisende an der Grenze zwischen Dänemark und dem südschwedischen Skåne (Schonen) abgewiesen, viele davon solche, die per Auto über die Öresundbrücke anreisen. In einer normalen Woche verweigert die Grenzpolizei nur etwa 100 Menschen die Einreise.
Fast 450 deutschen Staatsbürgern sei die Einreise nach Schweden verweigert worden, zitiert die dpa die Polizeisprecherin.
Es handele sich ausschließlich um Reisende, die auf ihrem Weg nach Schweden durch Dänemark gereist seien, Direktreisen aus Deutschland seien von der Maßnahme nicht betroffen.
„Wir apellieren an Reisende, nicht nach Schweden zu reisen, wenn das für Sie nicht absolut notwendig ist“, so die Polizei.
Das Einreiseverbot soll bis zum 21. Januar gelten, könnte aber dann verlängert werden.
Deutsche Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2020
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Skandinavier wegen illegaler Skilehrerparty in Österreich angezeigt
In Großbritannien war zuletzt eine mutierte Variante des Coronavirus B.1.1.7. aufgetaucht. Viele europäische Staaten hatten daraufhin vorübergehend entschieden, Reisen aus und nach Großbritannien weitgehend einzuschränken.
Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, wies die Behauptungen, dass die neue Coronavirus-Variante 70 Prozent ansteckender im Vergleich zur bisher bekannten Form sein solle, als unwissenschaftlich zurück. Nach Einschätzung Drostens sowie des Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, dürfte die Variante Deutschland bereits erreicht haben.
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