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Österreich: FPÖ-Gemeinderat vergleicht Kanzler Kurz mit Hitler - Medien

© REUTERS / LISI NIESNERÖsterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz während einer Pressekonferenz zu Beginn der Impfkampagne (Wien, 27.12.2020)
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz während einer Pressekonferenz zu Beginn der Impfkampagne (Wien, 27.12.2020) - SNA, 1920, 31.12.2020
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Antisemitische, rechtsextreme oder revisionistische Postings von FPÖ-Politikern werden öfters Ziel von Hackerangriffen. Diese Erklärung für ein Posting lieferte zuerst auch die FPÖ in der Gemeinde Schweiggers, die Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) auf ihrer Facebook-Seite mit Adolf Hitler verglichen hatte, schreibt „Der Standard“ (Donnerstag).
„Wer Verordnungen macht und die Menschen unterdrückt, ist ein Diktator", schrieb der ominöse "Hacker" in völliger Missachtung geschichtlicher Fakten.
Seine Erklärung rund um den vermeintlichen Cyberangriff muss der FPÖ-Gemeinderat, der die Seite administriert, nun auch gegenüber seinem Arbeitgeber liefern - der Allianz Versicherung.

Allianz Versicherung distanziert sich vom Posting

"Als Allianz Österreich distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit von den hier geposteten Inhalten und Statements. Wir nehmen Corona und die aktuelle Pandemie extrem ernst", schrieb diese auf Twitter.
Hannes Grenl, der Gemeinderat Bischofstetten, hatte neulich eine Fotomontage veröffentlicht, auf der, in schwarz-weiß, der Eingang zum Konzentrationslager Auschwitz zu sehen ist. Aber statt der Aufschrift „Arbeit macht frei“ ist „Testen macht frei“ zu lesen.
„Der Standard“ erinnert daran, dass die Nazis im Lagerkomplex Auschwitz mehr als eine Million Menschen ermordet hatten, hauptsächlich jüdischer Herkunft. Grenl verteidigte das Posting, weil durch die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung Menschen in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt würden. Das Bild, das er nicht angefertigt, sondern nur weitergeleitet habe, sei „nicht verharmlosend“, weil die Ausgangsbeschränkungen samt weiterer Maßnahmen einem „Kriegszustand“ gleichen würden, sagte er in einem Interview der „Niederösterreichischen Nachrichten“ (NÖN).

Gemeindechef rechtfertigt Vergleich...

„Ich habe mir gedacht, das passt mit dem Einsperren. Bei den angedachten Maßnahmen darf ein Nicht-Geimpfter das nicht und darf das nicht – ein Jude darf das nicht und darf das nicht. Das ist für mich nicht richtig, deshalb stimmt für mich der Vergleich sehr wohl“, sagt Grenl. „Das ist meine private, persönliche Meinung und hat nichts mit der Partei zu tun.“
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Auf die Frage, warum er die Kritik mit einem Bild der Nazi-Zeit transportierte, sagte Grenl: „Es geht um die Form, die Herrschaft. Jede Meinung, die von der des Mainstreams abweicht, ist falsch. Es gibt nichts mehr außer Schwarz und Weiß.“
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