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Nach Brexit-Deal: Gibraltar tritt Schengen-Raum bei

© SNA / Olga GolowkoGibraltar
Gibraltar - SNA, 1920, 31.12.2020
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Kurz vor dem Jahresende haben Spanien und Großbritannien eine Grundsatzeinigung erreicht, wonach Gibraltar dem Schengen-Raum in der Regel ohne Grenzkontrollen beitreten wird. Dies gab der spanische Außenminister Arancha Gonzalez Laya am Donnerstag bekannt.
Laut dem spanischen Außenminister werde das britische Überseegebiet, das an der Südspitze der Iberischen Halbinsel liegt, weiter ein Teil der EU-Verträge bleiben und auch zum Schengen-Raum gehören.
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„Schwächung der imperialen EU” – Brexit-Deal unter der Lupe
Dank dieser Grundsatzeinigung könnte vermieden werden, dass die Grenze zwischen Spanien und Gibraltar ab dem 1. Januar 2021 zu einer undurchlässigen EU-Außengrenze werde, unterstrich Laya.

Brexit-Handelsabkommen

Nach monatelangen Verhandlungen um ein Brexit-Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien war am vergangenen Donnerstag endlich eine Einigung erzielt worden.
Das Handelsabkommen soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU ab Januar 2021 regeln. Es geht in erster Linie darum, Zölle zu vermeiden und möglichst reibungslosen Handel zu sichern. Der Vertrag umfasst aber auch den Fischfang sowie die Zusammenarbeit bei Energie, Transport, Justiz, Polizei und vielen anderen Themen.
Das Abkommen verspricht Großbritannien Exporte ohne Zölle und ohne Mengenbegrenzung in den EU-Binnenmarkt. Dafür verlangt die EU aber faire Wettbewerbsbedingungen - das sogenannte Level Playing Field. Gemeint sind gleiche Umwelt-, Sozial- und Subventionsstandards.
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