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Angebliche Jagd auf US-Soldaten in Afghanistan: Trump über Kopfgeld Chinas unterrichtet

© AFP 2021 / NOORULLAH SHIRZADAUS-Soldaten in Afghanistan
US-Soldaten in Afghanistan - SNA, 1920, 31.12.2020
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US-Präsident Donald Trump hatte Mitte Dezember Geheimdienstdossiers über ein mögliches chinesisches Kopfgeld auf US-Streitkräfte in Afghanistan erhalten, berichtet die Nachrichtenseite Axios am Mittwoch unter Berufung auf zwei hochrangige Regierungsbeamte.
Verwaltungsmitarbeiter mehrerer Behörden versuchen derzeit, diese Informationen zu verifizieren. Wenn sie tatsächlich wahr sind, könnte dies die chinesisch-amerikanischen Beziehungen drastisch verändern und die Spannungen zwischen den beiden Supermächten verstärken, hieß es.
Die Trump-Administration plane zudem, die bislang nicht bestätigten Erkenntnisse freizugeben. Es bleibt zunächst unklar, ob Mitglieder des Kongresses oder der neugewählte Präsident Joe Biden auch darüber unterrichtet wurden, denn Biden hat bereits Zugang zum Daily Briefings des Präsidenten, so Axios.
Weder das Weiße Haus noch die chinesische Botschaft in Washington haben sich zu den Berichten geäußert.

Beziehungen zwischen China und USA spitzen sich zu

Das US-Ministerium für innere Sicherheit (DHS) hatte Anfang Oktober China (neben Russland und dem Iran) in seine Bewertung der Bedrohungen für die nationale Sicherheit aufgenommen. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten sind wegen des harten Kurses Pekings in Hongkong und amerikanischen Sanktionen höchst angespannt.
„Die größte äußere Bedrohung, mit der die USA heute konfrontiert sind, ist das chinesische Regime, die Kommunistische Partei unter dem Vorsitz von Xi Jinping“, sagte US-Außenminister Mike Pompeo zuvor in einem Interview. Er hatte im Zuge eines Briefings in London angekündigt, dass die USA auch eine Koalition für den Kampf gegen die „chinesische Gefahr“ bilden wollen.

Angebliche Kopfgelder Moskaus für Taliban

Im Sommer gab es ähnliche Berichte darüber, dass die russische Militäraufklärung Terrorkämpfern, die mit den Taliban verbunden seien, eine Belohnung für Angriffe auf US-Soldaten in Afghanistan angeboten hätte. Der amerikanische Präsident Donald Trump teilte diesbezüglich mit, dass der US-Nachrichtendienst diese Informationen für nicht vertrauenswürdig gehalten und sie ihm deshalb nicht zur Verfügung gestellt habe.
Auch die russische Botschaft in Washington bezeichnete den Artikel von „The New York Times“ als „Fake“. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach in diesem Zusammenhang von einer Fälschung, vor der eine der renommiertesten Zeitungen der Welt leider nicht zurückscheuen würde.
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