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USA möglicherweise vor härtester Phase in der Pandemie, Viele halten Corona-Warn-App für nutzlos

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 30.12.2020
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USA möglicherweise vor härtester Phase in der Pandemie; Auch nach 10. Januar noch Beschränkungen, sagt Spahn; Ärztepräsident erwartet mehr Impfbereitschaft in nächsten Monaten; Viele halten Corona-Warn-App für nutzlos; Auch 2020 im Schnitt zu warm; Auto prallt gegen Polizeidienststelle – vier Verletzte

USA möglicherweise vor härtester Phase in der Pandemie

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat die Amerikaner auf die möglicherweise schwierigste Phase in der Corona-Pandemie eingeschworen. Die kommenden Wochen und Monate würden sehr hart sein, eine sehr harte Phase für die Nation, vielleicht die härteste in der ganzen Pandemie, sagte Biden in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. Die USA seien, wenn man die absoluten Zahlen betrachte, das Land mit den meisten nachgewiesenen Corona-Infektionen und bestätigten Todesfällen im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen. Im Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen täglich rund 180.000 Neuinfektionen verzeichnet.

Auch nach 10. Januar noch Beschränkungen, sagt Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass die umfassenden staatlichen Corona-Beschränkungen auch nach Ablauf der Frist am 10. Januar zumindest teilweise verlängert werden. Bei der Eindämmung der Pandemie sei Deutschland bei weitem noch nicht da, wo man hinmüsse, sagte der CDU-Politiker in der ARD. Deshalb werde es nach dem 10. Januar ohne Zweifel Maßnahmen geben. In welchem Umfang, müssten dann Anfang Januar Bund und Länder entscheiden. Es sei aber absehbar, dass die Zahlen bis dahin nicht so niedrig seien, dass man einfach in den Vorlockdown-Modus zurückkönne, sagte er.

Ärztepräsident erwartet mehr Impfbereitschaft in nächsten Monaten

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, rechnet damit, dass die Bereitschaft für eine Corona-Impfung in den kommenden Monaten steigt. Für Geimpfte verliere die Pandemie ihren Schrecken, sie würden sich besser fühlen und entspannter sein, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Für eine Herdenimmunität sei mindestens eine Impfquote von 65 bis 70 Prozent nötig. Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, dürfen Impfgegner nach Ansicht von Reinhardt nicht mehr mit der Rücksichtnahme der Gesellschaft rechnen.

Viele halten Corona-Warn-App für nutzlos

Viele Menschen nutzen die Corona-Warn-App nicht, weil sie sie für untauglich halten im Kampf gegen die Pandemie. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage im Auftrag des Staatsministeriums Baden-Württemberg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin gaben 33 Prozent der Nichtnutzer an, dass die App aus ihrer Sicht nutzlos ist und nichts bringt. 19 Prozent nannten die Sorge um den Datenschutz oder ein Überwachungsgefühl als Grund des Verzichts. 16 Prozent der Nichtnutzer besitzen ein Smartphone, auf dem die App nicht läuft. In der Umfrage gaben nur 36 Prozent der etwas mehr als 1000 Befragten an, die App überhaupt installiert und aktiviert zu haben. 58 Prozent verneinten das. sechs Prozent teilten mit, kein Smartphone zu besitzen.

Auch 2020 im Schnitt zu warm

Mit 2020 geht erneut ein zu warmes Jahr zu Ende. Zum zehnten Mal in Folge übertraf nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Durchschnittstemperatur den vieljährigen Mittelwert. 2020 könnte nach vorläufigen Einschätzungen sogar das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen sein, nach 2018. Heute legt der DWD seine Jahresbilanz vor. Der Trend zeigt sich nicht nur national. Die Weltwetterorganisation WMO war in einer ersten Einschätzung Anfang Dezember von einem der drei wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen ausgegangen.

Auto prallt gegen Polizeidienststelle – vier Verletzte

Ein Auto ist am frühen Morgen gegen die Torausfahrt der Polizeidienststelle Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz geprallt. Dabei sind vier Menschen leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ein 19 Jahre alter Autofahrer hatte in einem Kreisverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen sei gegen die Umrandung des Verkehrskreises gestoßen, wodurch er über die Fahrbahn geschleudert wurde, gegen einen Steinquader prallte und vor der Torausfahrt der Dienststelle total beschädigt zum Stehen kam. Die Wucht des Aufpralls war nach Angaben der Beamten im Gebäude deutlich zu spüren. Die vier Insassen des Fahrzeuges, alle im Alter von rund 20 Jahren, seien mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt. Da aus dem Fahrzeug Öl auslief, war auch die Feuerwehr mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.
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