Lockerungen in der Schweiz: Öffnung der Skigebiete und Aufhebung des Alkoholverbots

© REUTERS / DENIS BALIBOUSEÖffnung der Skigebiete in der Schweiz
Öffnung der Skigebiete in der Schweiz - SNA, 1920, 30.12.2020
Während die meisten Länder Europas bereits im November strenge Corona-Maßnahmen verhängt haben, gibt es in der Schweiz Kantone, in denen die Skigebiete weiterhin offenbleiben. So beschloss der Kanton St. Gallen am 31. Dezember die Skigebiete zu öffnen. Auch Graubünden fordert Lockerungen im Bereich des Skitourismus an.
Der Schweizer Bundesrat beschloss am Freitag, national keine weiteren Corona-Maßnahmen zu beschließen. Nach den jetzigen Bestimmungen haben die Kantone die Verantwortung über die Skigebiete. In den von der Bundesregierung verordneten Regelungen steht fest, dass diese auch das Recht hätten, Lockerungen festzulegen. Deswegen kursierten am Freitag in Schweizer Medien, dass gewisse Kantone bereits Lockerungen vorgenommen haben.
So habe der Kanton St. Gallen laut dem „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF) beschlossen, die Skigebiete ab dem 31. Dezember 2020 zu öffnen. Auch der Kanton Graubünden nehme nun Lockerungen vor: Die Terrassen und Außensitzplätze von Restaurants können ab dem neuen Jahr wieder benutzt werden. Außerdem solle ein Alkoholverbot auf den Skipisten ab dem 3. Januar aufgehoben werden. Graubünden war einer der wenigen Kantone, welcher die Skigebiete trotz der verschärften Maßnahmen des Bundesrates nicht geschlossen hat.
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Verschärfung der Maßnahmen 18.12.

Am 18. Dezember beschloss der Bundesrat, dass vom Dienstag dem 22. Dezember bis zum 22. Januar 2021 die neuen Maßnahmen gelten sollen. Demnach müssen Restaurants schließen – ausgenommen von dieser Regelung sind nur Betriebskantinen, Schulkantinen und Restaurants in Hotels. Auch Sportbetriebe dürfen grundsätzlich nicht öffnen. Man darf mit fünf Personen draußen weiterhin Sport machen und Profisport darf ebenfalls ohne Zuschauer stattfinden. Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Theater, Museen, Bibliotheken und Zoos müssen ebenfalls ihren Betrieb einstellen.

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Läden dürfen dagegen weiterhin offenbleiben. Zwar ist die Anzahl der Kunden in den Geschäften eingeschränkt, und die Geschäfte müssen strenge Schutzkonzepte befolgen, doch offen bleiben sie über die Feiertage. Außerdem gilt für die Läden und Geschäfte eine Sperrstunde von 19 bis 6 Uhr morgens. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Geschäfte ebenfalls zu.
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