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Zehn Verletzte und Dutzende Vermisste nach Erdrutsch in Norwegen – Fotos und Videos

CC BY-SA 4.0 / Dickelbers / cropped a photo / Noorse ambulanceKrankenwagen in Norwegen (Archiv)
Krankenwagen in Norwegen (Archiv) - SNA, 1920, 30.12.2020
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In der südnorwegischen Stadt Ask (Gemeinde Gjerdrum), etwa 40 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Oslo, ist es nach Polizeiangaben zu einem großen Erdrutsch gekommen. Zehn Menschen erlitten Verletzungen, mehrere Häuser wurden fortgerissen, gaben die Beamten am Mittwoch auf Twitter bekannt.
Der Erdrutsch fand laut der Rundfunkgesellschaft NRK am frühen Mittwochmorgen statt. 700 Menschen mussten demnach in Sicherheit gebracht werden, 21 Menschen gelten als vermisst.
Hubschrauber waren dem Bericht zufolge im Einsatz, Geologen trafen vor Ort ein. Nach der NRK-Einschätzung beträgt das Erdrutschgebiet 210.000 Quadratmeter. Mindestens acht Häuser in der Kleinstadt mit 5000 Einwohnern seien erfasst worden.
Es sei eine der größten solchen Katastrophen in der letzten Zeit in Norwegen, so die Rundfunkgesellschaft unter Berufung auf die für die Verwaltung der Wasser- und Energieressourcen zuständige Behörde NVE. Die Ursache des Erdrutsches sei noch nicht bekannt. Aber in der letzten Zeit soll es dort viel geregnet haben.
Die norwegische Regierungschefin Erna Solberg sprach den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. „Es schmerzt zu sehen, wie die Kräfte der Natur Gjerdrum verwüstet haben“, erklärte die Ministerpräsidentin auf Twitter.
Die Polizei richtete sich an die Bevölkerung mit der Bitte, dem Unglücksort fern zu bleiben. Die Rettungsoperation wird den Beamten zufolge durch schlechte Wetterbedingungen erschwert. Laut NRK kommen in der Region Romerike oft Quicktone vor. Die Gegend erlebte in der Vergangenheit viele Erdrutsche.
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