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Spanien: Impf-Verweigerer kommen in Sonderregister

© REUTERS / POOLErste Impfungen in Spanien, die an dem Pflegepersonal vorgenommen werden.
Erste Impfungen in Spanien, die an dem Pflegepersonal vorgenommen werden. - SNA, 1920, 29.12.2020
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Wer sich in Spanien nicht impfen lassen will, soll in einem Register erfasst werden. Das kündigte Gesundheitsminister Salvador Illa in einem Gespräch mit dem Sender La Sexta am Montag an. Zwar ist die Impfung freiwillig, Daten über Verweigerer würden aber den „europäischen Partnern“ zur Verfügung gestellt.
Jeder Bürger wird laut Illa im Einklang mit dem Impfplan eine Einladung zu einem Impftermin erhalten. Wer der Einladung nicht folgt, soll registriert werden. Dabei beteuerte der Minister, dass personelle Daten rigoros geschützt werden, das Register sei nicht öffentlich.
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Die Impfkampagne gegen Covid-19 begann in Spanien wie auch in anderen EU-Ländern am Sonntag. Als erste wurde eine 96-jährige Frau geimpft. In den kommenden Wochen will die Regierung in Madrid etwa 2,3 Millionen Bürger impfen. Bis zum Sommer soll die Mehrheit der 47 Millionen Menschen im Land immunisiert sein.
In Spanien sind seit dem Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Menschen an Covid-Folgen gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist laut dem Gesundheitsministerium des Landes auf 107 leicht zurückgegangen. In Deutschland lag dieser Wert am Montag laut Robert Koch-Institut bei 158.
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