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Nach Gesetz gegen Umsatzsteuerbetrug: Rund 50.000 Onlinehändler aus Asien in Deutschland registriert

© REUTERS / ALY SONGLogo des chinesischen Onlinehändlers Alibaba Group
Logo des chinesischen Onlinehändlers Alibaba Group - SNA, 1920, 29.12.2020
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Fast zwei Jahre nach der Verabschiedung des Gesetzes gegen den Umsatzsteuerbetrug im Internethandel haben sich bereits 48.454 Handelsunternehmen aus China einschließlich Hongkong und Macau sowie aus Taiwan beim bundesweit zuständigen Finanzamt Berlin-Neukölln gemeldet.
Laut dem Berliner Finanzsenator Matthias Kollatz hätten diese Unternehmen allein in den ersten elf Monaten des Jahres über 213 Millionen Euro Umsatzsteuer an den deutschen Fiskus gezahlt.
„Noch vor einigen Jahren wäre ein solches Volumen nicht auch nur entfernt für möglich gehalten worden“, sagte der SPD-Politiker.
Dabei wies Kollatz darauf hin, dass im Jahr 2017 nur 432 Unternehmen aus diesen Staaten in Deutschland steuerlich registriert waren.
Zuvor hatten die Unternehmen und Händler aus China bei Verkauf von Waren über Internetplattformen und Marktplätze wie Amazon oder Ebay keine Umsatzsteuer an den Staat gezahlt. Gemäß dem vor rund zwei Jahren beschlossenen Gesetz haften die Betreiber der Marktplätze im Falle des Steuerbetruges für die Händler. Nun sind die Online-Händler zum Verkauf von Waren in Deutschland berechtigt, wenn sie im Lande steuerlich registriert sind. Falls sie diese Regeln außer Acht lassen, können sie von den Plattformen gesperrt werden.
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