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Im Stich gelassen: Laschet bittet Opfer der Kölner Silvesternacht um Verzeihung

© AP Photo / Martin MeissnerNRW-Ministerpräsident Armin Laschet (Archiv)
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (Archiv) - SNA, 1920, 29.12.2020
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Fünf Jahre nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet die Betroffenen um Entschuldigung gebeten.
Die Frauen seien vom Staat im Stich gelassen worden, sagte der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“. Es sei „unsere Pflicht, die Opfer um Verzeihung zu bitten, dass der Staat sie in jener Nacht nicht beschützt hat – egal wer damals politisch Verantwortung trug“, schrieb der Präsident.
Laschet hatte zuvor mehrfach die Ereignisse der Kölner Nacht kritisiert und sprach sie jetzt erneut an. Er bezeichnete die geringe Anzahl von Verurteilungen als „bittere Bilanz“.
In der Silvesternacht von 2015 waren Dutzende Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof sexuell bedrängt und ausgeraubt worden. Nach 1200 Anzeigen gab es nur 36 Verurteilungen. Der Gewaltausbruch an dem Tag hatte viele Menschen weltweit schockiert.
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