Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Corona-Pandemie als verheerendes Beispiel: Nato kündigt Verstärkung von Biowaffenabwehr an

© AFP 2021 / ADEM ALTANNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 29.12.2020
Abonnieren
Angesichts der verheerenden Folgen der Corona-Pandemie plant die Nato die Verstärkung ihrer Biowaffenabwehr, teilte dpa mit.
Nach Ansicht von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg stellt das Coronavirus Gefahren dar, die im Zusammenhang mit dem Einsatz biologischer Kampfstoffe entstehen. Aus diesem Grund müsse die Gefahrenabwehr verstärkt werden. Das Bündnis sei bereits auf dem Weg zur Verbesserung des Austauschs von Geheimdiensterkenntnissen, was mögliche Biowaffenangriffe verhindern sollte.
„Diese Waffen sind genauso wie chemische Waffen völkerrechtlich verboten, aber wir müssen auf ihren Einsatz vorbereitet sein, weil wir wissen, dass es diese Waffen immer noch gibt“, erklärte Stoltenberg. Deren Einsatz könnte sowohl von staatlichen Akteuren als auch von Terroristen organisiert werden.
Sollte es einen Biowaffen-Anschlag mit Hunderttausenden Toten geben, könnte die Nato mit konventionellen oder nuklearen Waffen darauf reagieren. „Die Nato besitzt keine verbotenen Waffen, aber wir haben ein ganzes Spektrum an Fähigkeiten, um darauf angemessen zu antworten“, erklärte der Sekretär. Sollte solch ein Anschlag mit Biowaffen Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung auslösen, könnte die Nato all diese Fähigkeiten nutzen.
Nato-Flagge - SNA, 1920, 09.12.2020
Nato: Das Hoffen auf den nächsten Schuss
Was die aktuelle Corona-Situation betrifft, stehe die Allianz weiterhin bereit, zu helfen. So könnte sie die Verteilung der Impfstoffe unterstützen. Das Nato-Zentrum für Katastrophenschutz organisiere bereits seit Monaten Unterstützung in anderen Bereichen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала