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Chinas Flagge entweiht: Hongkonger Aktivist zu vier Monaten Haft verurteilt

© SNA / Miguel Candela / Zur BilddatenbankChinesische Flagge
Chinesische Flagge - SNA, 1920, 29.12.2020
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Ein weiterer junger Aktivist ist in Hongkong zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen der Verunglimpfung der chinesischen Staatsflagge verurteilt worden.
Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um den 19-jährigen Tony Chung, der am Dienstag von einem Gericht der chinesischen Sonderverwaltungsregion zu vier Monaten Haft verurteilt wurde. Zudem wird dem Jugendlichen die Teilnahme an einer illegalen Versammlung vorgeworfen.
Laut den Hongkonger Medien hätte Chung während der großen Anti-Regierungsproteste im vergangenen Jahr einem Anhänger des Gegenlagers die chinesische Fahne entrissen, sie von der Stange gelöst und in die Luft geworfen.
Seit Ende Oktober befindet sich der Aktivist aufgrund separater Vorwürfe in Untersuchungshaft. Es wird ihm auch vorgeworfen, gegen das neue Hongkonger Sicherheitsgesetz verstoßen zu haben.
Proteste in Hongkong - SNA, 1920, 08.12.2020
Peking beschuldigt Washington der Manipulation bei Protesten in Hongkong
Ende Juni hatte China trotz scharfer internationaler Kritik das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses hatte die Vorlage einstimmig angenommen.
Das Dokument richtet sich in erster Linie gegen Aktivitäten, die die Führung in Peking als subversiv ansieht oder die auf eine Unabhängigkeit Hongkongs abzielen könnten. Auch soll es „heimliche Absprachen“ mit Kräften im Ausland bestrafen. Es ist der bisher weitestgehende Eingriff in Hongkongs Autonomie und gibt Chinas Staatssicherheit weitreichende Vollmachten.
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