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Biden: USA müssen Glaubwürdigkeit zurückgewinnen und freie Welt anführen

© REUTERS / JOSHUA ROBERTSJoe Biden am 25. November 2020
Joe Biden am 25. November 2020 - SNA, 1920, 29.12.2020
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Nach dem Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump haben die USA nach Ansicht von Joe Biden Einiges wiedergutzumachen – das betreffe vor allem die Beziehungen zu den Verbündeten. Der gewählte Präsident machte aber auch den Führungsanspruch der Vereinigten Staaten geltend.
Wie Biden am Montag in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware sagte, müsse die zukünftige Regierung das Vertrauen einer Welt zurückgewinnen, „die begonnen hat, Wege zu finden, um uns herumzuarbeiten oder ohne uns zu arbeiten“.
„Wir werden unsere Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, um die freie Welt anzuführen“, betonte Biden.
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Der designierte 46. US-Präsident bekräftigte die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit insbesondere mit Blick auf China. Die USA könnten mit gleichgesinnten Partnern und Verbündeten eine viel stärkere Position gegenüber China einnehmen, um gemeinsame Interessen und Werte zu verteidigen, so Biden. Ihm zufolge muss sich die chinesische Führung für ihre missbräuchliche Ausnutzung des Handels und der Technologie sowie für Menschenrechtsverletzungen verantworten.
Der 78-jährige Demokrat Biden hatte die US-Präsidentschaftswahl am 3. November gegen Amtsinhaber Donald Trump gewonnen. Biden soll am 20. Januar vereidigt werden. Trump hat seine Niederlage bislang nicht zugegeben.
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