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AfD-Politikerin schmeißt Corona-Party – Polizeieinsatz führt zur Eskalation

© AP Photo / Jean-Francois BadiasPolizei in Deutschland (Archivbild)
Polizei in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 29.12.2020
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Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag einer Wohnung in Cottbus wegen Partylärm und Zünden von Feuerwerkskörpern einen Besuch abgestattet. Dabei geriet die Situation etwas außer Kontrolle. Wie sich später herausstellte, gehört die Wohnung einer AfD-Politikerin.
Während des Einsatzes fand die Polizei neun Personen im Alter von 18 bis 46 Jahren in der Wohnung vor. Erlaubt sind laut Gesundheitsamt fünf Personen über 14 Jahre aus maximal zwei Haushalten. Die 33-jährige Wohnungsinhaberin soll laut dem Polizeibericht „aggressiv“ auf den Einsatz reagiert und die Identitätsfeststellung abgelehnt haben.
Im Laufe des Gesprächs attackierte zudem ein 35-jähriger Partygast einen Polizeibeamten, so dass dieser stürzte. „In der Folge kniete sich der Mann umgehend auf den Polizisten und würgte ihn“, so der Bericht. Nur nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Angreifer gestoppt werden. Die 33-jährige Frau und der 35-jährige Mann wurden anschließend in Gewahrsam gebracht und Alkoholtests unterzogen.
Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt den geleisteten Widerstand gegen Beamte und den tätlichen Angriff. Das Gesundheitsamt soll auch Informationen über die Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen erhalten haben.
Im Gespräch mit der „Lausitzer Rundschau“ wollte die Politikerin Monique Buder den Polizeieinsatz nicht kommentieren. „Nein, ich glaube, ich gebe dazu besser keinen Kommentar ab, denn im Zweifel wird immer alles gegen einen verwendet“, wird sie zitiert. Dass der Einsatz in ihrer Wohnung stattfand, soll Buder nicht abgestritten haben.
Neben der mutmaßlichen Veranstalterin Buder soll ein weiterer AfD-Politiker, nämlich Daniel Freiherr von Lützow, auf der Party anwesend gewesen sein. Er habe seine Teilnahme gegenüber der „Lausitzer Rundschau“ nicht bestätigt. „Dazu kann ich nichts sagen, kein Kommentar“, so Freiherr.
Wie die Medien berichten, gelten die beiden Politiker als Maskengegner. Im November soll Buder auch an einer Querdenker-Demonstration in Leipzig teilgenommen haben.
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In ganz Deutschland hat am 16. Dezember der harte Lockdown begonnen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bis zum 10. Januar gelten bundesweit entsprechende Verordnungen.
Für private Treffen gilt weiterhin eine Obergrenze von fünf Personen, die aus zwei Haushalten kommen dürfen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Das gilt auch für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit. Für die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember sollen außerdem Zusammenkünfte mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen möglich sein.
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