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„Gegenseitige Rücksicht“: Spahn gegen Sonderrechte für Geimpfte

© REUTERS / Pool / Markus SchreiberImpfstation in Berlin, 27. Dezember 2020
Impfstation in Berlin, 27. Dezember 2020 - SNA, 1920, 28.12.2020
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Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Privilegien für Geimpfte strikt abgelehnt. Keiner solle Sonderrechte einfordern, bis alle die Chance zur Impfung hatten, sagte er laut deutschen Medien.
Es gehe hier um gegenseitige Rücksicht, die die Nation zusammenhalte. „Gegen die Pandemie kämpfen wir gemeinsam – und wir werden sie nur gemeinsam überwinden“, sagte Spahn.
In Deutschland haben am Sonntag die Impfungen begonnen. Als erste wurde eine 101-jährige Frau geimpft. Nach dem Impfstart kam die Diskussion auf, ob Geimpfte Sonderrechte erhalten sollten. So wird zum Beispiel in Großbritannien ein so genannter „Freedom Pass“ diskutiert, der geimpften Menschen einen privilegierten Zugang zu verschiedenen öffentlichen Anstalten gewährt.
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Zuvor hatten auch Bundesminister Horst Seehofer und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach solch eine Initiative abgelehnt. Eine Unterscheidung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften komme einer Impfpflicht gleich. „Ich bin aber gegen einen Impfzwang“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“.
Wie Lauterbach der „Morgenpost“ sagte, seien Privilegien für Geimpfte weder kontrollierbar noch gut zu rechtfertigen. Außerdem sei nicht auszuschließen, dass Geimpfte andere noch anstecken können.
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