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Ist die Laune trotz Festzeit im Keller? So können Sie sich selbst helfen

© CC0Depression (Symbolbild)
Depression (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.12.2020
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Gedrückte Stimmung vor dem Jahreswechsel – viele kennen das. Besonders weil man an Feiertagen eigentlich guter Laune sein sollte. Doch besonders in diesem Jahr fällt das manchen schwer. Auch müssen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und uns fragen, was wir in diesen zwölf Monaten alles geschafft haben. Die Antwort kann enttäuschend sein.
Dabei ist schlechte Laune ja gar nicht so ungefährlich – wenn sie über zwei Wochen lang anhält, kann sie in eine Depression münden. Das wollen wir aber auf keinen Fall. Hier sind also fünf Tipps, um trübe Gedanken zu verjagen.

Sie sind Herr ihrer Gedanken – nicht anders herum!

„Denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu“, heißt es in Shakespears Meisterwerk „Hamlet“.
Dem großen Poeten würden heute viele Psychologen zustimmen – genau diese Idee liegt ja der kognitiven Verhaltenstherapie zugrunde. Denn schuld an unserer schlechten Laune sind fast immer unsere eigenen Gedanken!
Das Schlimme ist: Oft kommen sie automatisch, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die gute Nachricht lautet aber: Das sind eben UNSERE Gedanken, und wir können sie steuern.
Merken Sie, dass sich ihre Stimmung plötzlich verschlechtert? Fragen Sie dann sich selbst – welcher Gedanke steht dahinter? Und Sie werden schnell fündig! Sobald Sie den „Übeltäter“ identifiziert haben, schreiben Sie ihn auf. Nun besteht Ihre Aufgabe darin, den Gedanken mit rationalen Gegenargumenten zu widerlegen. Beweisen Sie ihrem eigenen Gedanken, dass er falsch liegt!

Sport

Wir wissen schon alle, dass Sport gesund ist, das ist Allgemeinwissen. Doch das Schwitzen zahlt sich aus – auch für ihre Laune! Hier die wichtigsten Gründe dafür:
Sport kann die Laune verbessern
Zahlreiche Studien haben dies bestätigt. Sogar bei einer leichten Depression kann körperliche Aktivität vorteilhaft sein: Forscher um Dr. Henning Budde von der Medical School Hamburg (MSH) vermuten, dass Sport ähnlich wie Antidepressiva wirkt. Viel Bewegung lasse den Serotoninspiegel im Gehirn steigen
Schweiß macht jünger – und wer möchte das nicht?
Dass Sport auch die Haut verjüngen kann, wurde in einer US-Studie mit 29 Probanden festgestellt: Bei den Teilnehmern, die regelmäßig trainierten, ähnelte die Haut 20- bis 30-jährigen Menschen – und zwar auch wenn diese Probanden zum Teil schon über 65 Jahre alt waren! Sie können also auch mit 65 die Haut eines 30-Jährigen haben!
Auch Forscher von der japanischen Ritsumeikan-Universität haben dies jüngst bestätigt: Regelmäßiges Training macht die Dermis – die zweite Hautschicht – dicker, das bedeutet wiederum weniger Falten und Pigmentflecke.
Sie sind stolz auf sich
Und der dritte Grund: Nach einem Training fühlen sie eine (gesunde!) Selbstzufriedenheit und Stolz. Und zu Recht: Sie haben ja Willensstärke gezeigt! Jetzt können Sie sich ruhig was Schönes gönnen.

Lieblingsfilm oder -serie

Eine beliebte Methode, sich selbst aufzuheitern, wenn Ihre Laune im Keller ist, ist eine beliebte Serie oder Ihren Lieblingsfilm anzusehen. Viele greifen dabei zu solchen Klassikern wie die US-amerikanische Serie „Friends“. Gibt auch bei Ihnen vielleicht eine altbewährte Komödie, die es immer schafft, Sie in gute Stimmung zu versetzen?

Hygge

Der Hygge-Hype griff vor ein paar Jahren um sich – alle redeten von diesem skandinavischen Glückskonzept, der Kunst der Gemütlichkeit. Auch wenn Sie der ganzen Sache skeptisch gegenüberstehen, lohnt es sich – besonders in unserer Lockdown-Zeit – nochmals darauf zurückzukommen.
Glühwein - SNA, 1920, 11.12.2020
Fürs Glück braucht es nicht viel! Fünf einfache Glühweinrezepte für Zuhause
Sie können sich beispielsweise eine warme Decke, eine schöne Topfpflanze und natürlich auch Kerzen kaufen – also alles, was ihr Haus gemütlicher aussehen lässt. Hauskleider sind auch wichtig: Auch in den eigenen vier Wänden gilt es, sich schön, aber auch bequem anzuziehen. Statt eines alten T-Shirts und einer abgenutzten Hose ziehen Sie sich lieber etwas an, was Ihnen wirklich gefällt und Freude macht.
Die Idee von Hygge ist es, sich auf die kleinen Dinge des Lebens zu konzentrieren, die einen glücklich machen können: Gemeinsame Zeit mit lieben Menschen verbringen, die Familie sehen und die guten Dinge des Lebens genießen.

Im Hier und Jetzt sein

So banal diese Idee auch klingen mag – es ist trotzdem etwas an ihr dran. Unsere Probleme liegen in 99 Prozent der Fälle entweder in der Vergangenheit oder wir erwarten Sie in der Zukunft. Im Jetzt sind in der Regel eher selten dringende Probleme und akute Gefahren zu finden.
Fragen Sie sich also selbst: Geschieht etwas Schlimmes jetzt, gleich in diesem Moment? Die Antwort wird in den meisten Fällen „nein“ sein.
Auch fünf Minuten Meditation kann helfen, in das Hier und Jetzt zurückzufinden. Meditieren hebt laut Studien unsere Stimmung, verbessert unseren Umgang mit Gefühlen, erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit und macht unser Denken klarer.
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