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Europol warnt vor Straftaten rund um Impfstoffe

© AP Photo / Jiri BullerEuropol-Logo (Archiv)
Europol-Logo (Archiv) - SNA, 1920, 27.12.2020
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Die europäische Polizeibehörde Europol warnt vor gefälschten Impfstoffen und anderen Straftaten im Zusammenhang mit Vakzinen gegen das Coronavirus. Dies teilte die Agentur Reuters am Sonntag mit.
„Wir haben den Mitgliedstaaten bereits eine Warnmeldung übermittelt und sie aufgerufen, sehr wachsam zu sein”, sagte Europol-Direktorin Catherine De Bolle den Zeitungen der Funke Mediengruppe. So werde von Kriminellen Impfstoff angeboten, der nach Bezahlung gar nicht geliefert werde.
„Oder die Täter bieten gefälschten Impfstoff an - wenn man Opfer eines solchen Betrugs wird, kann das natürlich ernste gesundheitliche Folgen haben.”
Europol-Direktorin Catherine De Bolle (Archiv) - SNA
Catherine De Bolle
Europol-Direktorin
Zudem warnte sie vor möglichen Diebstählen. „Im ersten Lockdown hatten es Banden zum Beispiel auf Schutzmasken-Transporte abgesehen. Das ist jetzt auch beim Impfstoff eine Gefahr”, zitiert die dpa De Bolle. Europol identifiziere mögliche Hotspots, an denen eine besonders hohe Gefahr für entsprechende Straftaten bestehen könnte. Außerdem gebe es auch eine spezielle Polizei-Kooperation in der EU, um die Transporte zu beschützen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel  - SNA, 1920, 16.12.2020
Foto verrät Details: Merkels geheime Impf-Liste enthält 14 Kategorien

Maas mahnt gerechte Verteilung der Corona-Impfstoffe weltweit an

Bundesaußenminister Heiko Maas hat dazu aufgerufen, bei den Corona-Impfungen über den nationalen Tellerrand hinauszuschauen. Zwar gehe es jetzt zunächst um eine gerechte Verteilung im eigenen Land, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Aber man müsse gleichzeitig darauf achten, dass nicht ganze Weltregionen von der Impfstoffversorgung abgeschnitten werden. Es werde erst jeder einzelne auch von uns sicher sein, wenn „wir alle” sicher seien auf der Welt vor diesem Virus. Ohne eine flächendeckende Verteilung der Impfstoffe weltweit könne es passieren, dass das Virus zurückkomme.

Corona-Massenimpfungen in Deutschland

Elf Monate nach Registrierung einer ersten Corona-Infektion in Deutschland beginnen am Sonntag im ganzen Land die Impfungen gegen das Virus. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig, wie das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite informiert. Nach der Impf-Verordnung, die am 15. Dezember 2020 in Kraft getreten ist, werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal dieser Häuser Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe. Die mehr als 400 Impfzentren werden größtenteils erst in den nächsten Tagen in Betrieb genommen.
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