Wegen Planung eines Terroranschlages: Vier IS-Extremisten im Nordkaukasus festgenommen

© SNA / Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSBVier IS-Extremisten im Nordkaukasus festgenommen
Vier IS-Extremisten im Nordkaukasus festgenommen  - SNA, 1920, 26.12.2020
Angehörige des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und des Innenministeriums haben in Machatschkala, der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus, Aktivitäten einer IS-Gruppe unterbunden, die einen Terroranschlag geplant haben soll. Das teilte der Pressedienst des FSB am Samstag mit.
„Teilnehmer der Gruppe haben geplant, einen Sprengsatz vor einem Verwaltungsgebäude des Innenministeriums in die Luft zu sprengen und anschließend Mitarbeiter der Innenbehörde in der Republik Dagestan mit Waffen zu überfallen“, sagte ein FSB-Sprecher.
Wie es weiter heißt, hatten Sicherheitskräfte am Freitag vier Mitglieder einer Zelle der internationalen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh)* festgenommen. Bei der Durchsuchung ihres Unterschlupfes sei ein Versteck ausgehoben worden, wo Schuss- und Stichwaffen sowie Munition deponiert waren. Zudem hätten FSB-Beamte in den Handys der Extremisten Meldungen entdeckt, die sie mit ihren ausländischen Koordinatoren austauschten.
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Nach dem Paragraphen des russischen Strafgesetzbuches „Teilnahme an Tätigkeiten einer Terrororganisation“ wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Über die Heranziehung von Extremisten zur strafrechtlichen Verantwortung nach dem Paragraphen „Organisation eines Terroranschlages durch eine Gruppe“ wird zurzeit entschieden.
*Eine Terrororganisation, die in Russland und Deutschland verboten ist
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