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Schüsse in Kreuzberg – Staatsanwaltschaft stellt Verbindungen mit organisierter Kriminalität fest

© AFP 2021 / ODD ANDERSENPolizeieinsatz nach Schießerei in Berlin Kreuzberg
Polizeieinsatz nach Schießerei in Berlin Kreuzberg - SNA, 1920, 26.12.2020
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Am frühen Samstagmorgen sind in Berlin-Kreuzberg mehrere Schüsse gefallen. Vier Menschen wurden verletzt aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben von einem Verbrechen im Milieu der organisierten Kriminalität aus.
„Wegen der Schießerei im Milieu der Organisierten Kriminalität ermitteln wir gemeinsam mit einer Mordkommission der Polizei Berlin gegen mehrere Tatverdächtige wegen versuchten Mordes und prüfen die Beantragung von Haftbefehlen“, heißt es in einer Mitteilung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Dabei gehe es um Personen, die zur Gruppe der vier Verletzten gehörten, berichtet die dpa unter Berufung auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Tatort befindet sich laut dpa in einer Toreinfahrt an der Stresemannstraße. Dort sollen demzufolge drei Verletzte gefunden worden sein. Ein weiterer Verletzter sei aus dem nahen Landwehrkanal gezogen worden, er soll eine Verletzung am Bein erlitten haben.
Die verletzten Männer, von ihnen zwei im Alter von 30 sowie einer von 39 und einer von 42 Jahren, kamen den Angaben zufolge zur Behandlung in Krankenhäuser, wo sie stationär aufgenommen wurden. Die 1. Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Polizei in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 26.12.2020
Schüsse in Berlin: Motiv weiter unklar – Mordkommission ermittelt
Mehrere Dutzend zum Teil schwer bewaffnete Polizeibeamte waren bereits vor Sonnenaufgang rund um den Ort des Geschehens im Einsatz. Auch ein Hubschrauber flog auf der Suche nach Beteiligten über der Hauptstadt. Festnahmen gab es zunächst nicht.
„Die Hintergründe sind noch nicht bekannt“, sagte ein Polizeisprecher. „Die Ermittlungen dauern an.“
In Berlin gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Gruppen oder Familien. In Kreuzberg hatte es zuletzt nach Schüssen auf einen 29-Jährigen eine Attacke von etwa zehn Männern auf eine Erdgeschosswohnung und ein Auto gegeben. Im Februar hatte eine Schießerei am Berliner Tempodrom in der Möckernstraße, nicht weit vom jetzigen Tatort entfernt, mit einem Toten und vier Verletzten für Aufsehen gesorgt.
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