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„Mehr als 4500 Lkws verlassen Hafenstadt“: Lkw-Stau rund um Dover am Ärmelkanal schwindet langsam

© AP Photo / Kirsty WigglesworthStau von Lkws schwindet im britischen Dover am Ärmelkanal langsam
Stau von Lkws schwindet im britischen Dover am Ärmelkanal langsam - SNA, 1920, 26.12.2020
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Nach der Öffnung der wegen Corona geschlossenen Grenze zwischen Großbritannien und Frankreich schwindet der Stau von Lkws im britischen Dover am Ärmelkanal Medienberichten zufolge allmählich.
Seit Mittwoch hätten mehr als 4500 Lkws die südenglische Hafenstadt in Richtung Frankreich verlassen, twitterte der britische Verkehrsminister, Grant Shapps, am Freitagabend.
Zudem dankte er britischen Soldaten, Polizei, Hafen- und Fährarbeitern für ihre unermüdlichen Bemühungen, damit die Menschen nach Hause zurückkehren könnten. Ihm zufolge sind 24 (0,24 Prozent) von mehr als 10.000 Corona-Tests bei den Lkw-Fahrern positiv ausgefallen.
Zu den bereits 300 Soldaten, die im Einsatz seien, um die Fahrer schnellstmöglich auf das Coronavirus zu testen, habe Frankreich am Freitag weitere 800 geschickt.

Tausende Fernfahrer in Großbritannien gestrandet

Rund 10.000 Fernfahrer waren seit vergangenem Sonntag in Großbritannien steckengeblieben, nachdem Frankreich wegen einer neuen Coronavirus-Mutation seine Grenze geschlossen hatte. Viele der Lenker beschwerten sich, dass ihnen Wasser und Lebensmittel ausgingen.
Nach einer Verständigung zwischen Paris und London wurde der Fähr- und Eisenbahnverkehr am Mittwoch dann wieder aufgenommen. Voraussetzung für die Einreise in die EU ist ein negativer Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.
Etwa 4000 Fahrer stecken nach Angaben der BBC immer noch im Hafen von Dover fest. Es könnte daher noch Tage dauern, bis sich der Stau vollständig auflöse.

Corona-Mutation

In Großbritannien war zuletzt die mutierte Variante des Coronavirus B.1.1.7. aufgetaucht, die möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form sein könnte. Die meisten EU-Staaten hatten daraufhin vorübergehend entschieden, Reisen aus und nach Großbritannien weitgehend einzuschränken, um die Verbreitung der Mutation des Erregers zu verhindern.
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