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Legendärer Doppelagent George Blake mit 98 gestorben

George Blake - SNA, 1920, 26.12.2020
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Der während des Kalten Krieges als Doppelagent berühmt gewordene britische Geheimdienstmitarbeiter George Blake ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Dies teilte der russische Auslandsgeheimdienst SWR am Samstag in Moskau mit.

„Er hat unser Land aufrichtig geliebt und die Errungenschaften unseres Volkes während des Zweiten Weltkriegs bewundert“, sagte der SWR-Sprecher , Sergej Iwanow. Er sei ein legendärer Geheimdienstoffizier gewesen.
Blake verriet hunderte Agenten und Geheim-Tunnel
Der 1922 in Rotterdam geborene Ex-Agent war nach dem Zweiten Weltkrieg als junger Spion für den britischen Geheimdienst nach Südkorea versetzt worden. Nach Ausbruch des Korea-Krieges 1950 geriet er in Gefangenschaft. Danach spionierte er für die Sowjetunion. Gegenüber dem russischen Geheimdienst KGB gab er nach eigenen Angaben die Identitäten hunderter Agenten preis. Zudem enthüllte er die Existenz eines geheimen Tunnels in Berlin, von dem aus die Sowjetunion ausspioniert wurde.
Als „Maulwurf“ enttarnt wurde Blake von einem polnischen Doppelagenten. Ein britisches Gericht verurteilte ihn 1961 zu 42 Jahren Haft. 1966 gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Er floh über Berlin nach Moskau. Seither lebte er in Russland.
Zu Blakes 90. Geburtstag hatte ihm der russische Präsident Wladimir Putin, der auch Geheimdienstagent war, gratuliert. Zu seinem 95. Geburtstag hatte Blake Russlands Agenten zum Kampf des Guten gegen das Böse aufgerufen.
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