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„Schwierige Entscheidung“: Großbritannien steigt aus Erasmus-Austauschprogramm aus

© AP Photo / Kirsty WigglesworthUniversity College in London
University College in London - SNA, 1920, 25.12.2020
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Nach 33 Jahren verlässt Großbritannien im Rahmen des Post-Brexit-Abkommens das europäische Erasmus-Programm für Studierende. Das teilte die Zeitung „The New European“ mit.
Premierminister Boris Johnson nannte dies „eine schwierige Entscheidung“. Das Programm sei für sein Land jedoch „extrem teuer“, gab Johnson zur Begründung an.
Für rund 150.000 Studenten an britischen Hochschulen aus EU-Staaten dürfte der Aufenthalt im Land nun dagegen teurer werden.
Zugleich kündigte der Premier laut dem Blatt ein Ersatzprogramm an. Es werde britischen Studierenden ermöglichen, an die besten Universitäten der Welt zu gehen und nicht nur an die in Europa, betonte Jonson.
EU und Großbritannien (Flaggen)  - SNA, 1920, 24.12.2020
EU und Großbritannien einigen sich auf Handelsabkommen
„Wir machen ein britisches Programm für Studenten, damit sie die Welt umsegeln können. Es wird das Turing-Schema genannt“, sagte Jonson am Donnerstag nach der Einigung auf ein Handelsabkommen zwischen London und Brüssel.
EU-Chefunterhändler Michel Barnier bedauerte Medienberichten zufolge den Ausstieg Großbritanniens aus dem Erasmus-Programm. Er rief die britische Regierung dazu auf, zügig „Klarheit“ über sein Alternativprogramm zu schaffen. Großbritannien war seit 1987 Mitglied des Erasmus-Programms.

EU und Großbritannien einigen sich auf Handelsabkommen

Nach monatelangen Verhandlungen um ein Brexit-Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien wurde am Donnerstag eine Einigung erzielt.
Das Handelsabkommen soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU ab Januar 2021 regeln. Es geht in erster Linie darum, Zölle zu vermeiden und möglichst reibungslosen Handel zu sichern. Der Vertrag umfasst aber auch den Fischfang sowie die Zusammenarbeit bei Energie, Transport, Justiz, Polizei und vielen anderen Themen.
Mit der Einigung wurde wohl ein harter wirtschaftlicher Bruch zum Jahreswechsel abgewendet.
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