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Schäuble fordert mehr Hilfe für Afrika: „Sonst haben wir keine gute Zukunft“

© AP Photo / Jose Luis MaganaWolfgang Schäuble (Archivfoto)
Wolfgang Schäuble (Archivfoto) - SNA, 1920, 25.12.2020
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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise dem Nachbarkontinent Afrika mehr zu helfen. Die Lehre aus der Corona-Pandemie müsse sein, scheinbar entfernte Gefahren und Missstände ernster zu nehmen.
Die Pandemie ließ aus Schäubles Sicht deutlicher die Risiken hervortreten, die globale Missstände für Deutschland bergen – und die Notwendigkeit, mehr Verantwortung in der Welt zu übernehmen, schreibt „Die Welt“.
„Dieses Jahr hat gelehrt, dass das Leben nicht immer auf dem Niveau von Sicherheit und Wohlstand weitergeht, wie wir es gewohnt sind“, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
„Wir müssen scheinbar entfernte Gefahren und Missstände ernster nehmen“, zitiert ihn „Die Welt“.
Hierzu würden der Klimawandel, das weltweite Bevölkerungswachstum sowie Not und Elend etwa in Afrika gehören.
„Solche elenden Verhältnisse führen zu Krieg, Terror, Gewaltherrschaft und Fluchtbewegungen. Wir haben zu lange angenommen, das werde uns nicht betreffen. Nun müssen wir feststellen, dass wir sehr wohl davon betroffen sind“, erklärte Schäuble.
„Wir müssen im eigenen Interesse mehr Verantwortung für die Welt und für die ärmeren Teile der Welt übernehmen. Wir müssen unserem Nachbarkontinent Afrika mehr helfen, sonst werden wir auch keine gute Zukunft haben.“
Der Bundestagspräsident mahnte, dass aus der Corona-Pandemie die Lehre gezogen werden müsse, scheinbar entfernte Gefahren und Missstände ernster zu nehmen.
Nach Angaben des „Mannheimer Morgens“ haben sich in Afrika 2,4 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt, rund 56.000 Infizierte sind gestorben.
Am schwersten betroffen seien südafrikanische Länder, wo die Menschen abseits der Coronakrise mit Ernteausfällen, Überschwemmungen und Heuschreckenplagen konfrontiert seien.
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