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Gerd Müller zu Corona-Folgen: Milliardäre sollten mehr zahlen

© AFP 2021 / TOBIAS SCHWARZDer deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller
Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller - SNA, 1920, 25.12.2020
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Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat einen größeren Beitrag von Milliardären zur Bewältigung der Corona-Folgen gefordert. Die „superreichen Krisengewinner“ sollten sich nun für das Gemeinwohl einsetzen, etwa die globale Impfkampagne gegen Covid-19 oder die Ernährungssicherung mitfinanzieren.
„Ich fände es angemessen, wenn sich superreiche Krisengewinner jetzt freiwillig an der Finanzierung der Krisenbewältigung beteiligen”, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der „Funke Mediengruppe”.
„Mein Vorschlag ist, dass sie in einen Solidaritätsfonds einzahlen - etwa bei den Vereinten Nationen. Oder sie unterstützen direkt die globale Impfplattform Covax oder das Welternährungsprogramm“, wurde er von Reuters zitiert.
Damit könnten fehlende Mittel erbracht werden, etwa für die globale Covid-19-Impfkampagne oder die Ernährungssicherung in Flüchtlingslagern.
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Laut ZDF verwies der Minister darauf, dass allein Amazon-Chef Jeff Bezos in den vergangenen Monaten um mehr als 70 Milliarden Dollar (57 Milliarden Euro) reicher geworden sei. Das Nettovermögen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sei teilweise an einem einzigen Tag um acht Milliarden Dollar gestiegen.
Den Microsoft-Gründer Bill Gates und dessen Frau Melinda bezeichnete Müller als Beispiel für „Milliardäre, die ihr Vermögen freiwillig für humanitäre Zwecke einsetzen“. Deren Stiftung engagiert sich für Gesundheitsförderung.
Nach Informationen des Entwicklungsministers fehlten der internationalen Initiative gegen das Coronavirus derzeit noch 28 Milliarden Dollar für die Entwicklung von Impfstoffen, Medikamenten und Therapien. Auch Hilfsprogramme wie das Welternährungsprogramm der Uno hätten allein für dieses Jahr eine Finanzierungslücke von fünf Milliarden Euro.
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