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Brexit-Handelspakt: Frankreich fordert Kontrollen britischer Waren

© AP Photo / Peter MorrisonContainer-Transport in Nordirland
Container-Transport in Nordirland  - SNA, 1920, 25.12.2020
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Nach der Einigung der EU und Großbritanniens auf ein Brexit-Handelsabkommen fordert Frankreich, britische Waren vom Jahreswechsel an umfassend zu überprüfen. Bei Nahrungsmitteln oder Industrieprodukten müsse die Einhaltung der geltenden Normen kontrolliert werden, verlangt Europa-Staatssekretär Clément Beaune.
„Wir müssen britische Produkte kontrollieren, die zu uns kommen“, sagte Beaune am Freitag im Sender Europe 1 laut dpa.
Seiner Meinung nach müssen bei Nahrungsmitteln oder Industrieprodukten alle geltenden Normen eingehalten werden. Der französische Staat habe rund 1300 Menschen angeworben, um diese Kontrollen zu gewährleisten.
Die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen gibt eine Erklärung zum Ergebnis der Brexit-Verhandlungen ab (24.12.2020, Brüssel, Belgien) - SNA, 1920, 25.12.2020
„Abschied ist so süße Trauer” – EU und Großbritannien einigen sich auf Abkommen
Die Europäische Union und Großbritannien hatten sich an Heiligabend auf ein Handelsabkommen geeinigt und damit einen harten Brexit vorerst abgewendet. Am 31. Dezember endet die Übergangfrist, während der Großbritannien noch den Regeln der EU unterworfen ist und im Gegenzug einen ungehinderten Zugang zum Binnenmarkt der Union hat. Formell war Großbritannien bereits im Januar aus der EU ausgeschieden.
Der französische Präsident, Emmanuel Macron, lobte die Vereinbarung als den Schlüssel, um die französischen Bürger, Fischer und Produzenten zu schützen. Die Einheit und die Stärke der Europäischen Union hätten sich bei den Verhandlungen ausgezahlt, schrieb er auf Twitter.
Ohne Handelsabkommen drohen massive Beschränkungen im Reise- und Warenverkehr. Ökonomen warnten seit Jahren, in diesem Fall drohten beiden Seiten massive wirtschaftliche Einbrüche. Das britische Pfund legte nach der Einigung im Wechselkurs zum Dollar zu. Der Vertrag muss nun vom EU-Parlament, dem britischen Parlament und den 27 EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Das EU-Parlament kündigte an, erst im kommenden Jahr das Abkommen zu bewerten.
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