Britisch-französische Grenze soll über Weihnachten offen bleiben

© AP Photo / Steve ParsonsUnzählige Lastwagen harren in Südostengland aus, weil Frankreich wegen einer neuen Abart des Corona-Virus in Großbritannien die Grenze geschlossen hat. 21. Dezember 2020
Unzählige Lastwagen harren in Südostengland aus, weil Frankreich wegen einer neuen Abart des Corona-Virus in Großbritannien die Grenze geschlossen hat. 21. Dezember 2020 - SNA, 1920, 24.12.2020
Die britische-französische Grenze am Eurotunnel, Dover und Calais soll über die Weihnachtsfeiertage offen bleiben. Darauf verständigte sich der britische Verkehrsminister Grant Shapps mit seinem französischen Kollegen Jean-Baptiste Djebbari.
„Wir haben uns geeinigt, dass die britisch-französische Grenze am Eurotunnel, Dover und Calais über Weihnachten offen bleiben soll, damit Lastwagenfahrer und Bürger so bald wie möglich nach Hause zurückkehren können“, twitterte Shapps am Donnerstag.
Voraussetzung für die Einreise in die EU ist ein negativer Corona-Test. Die Corona-Tests würden weitergehen, schrieb Shapps.
Indes bestätigte Djebbari auf Twitter die Einigung: „Die Häfen von Calais und Dover sowie der Eurotunnel werden zu Weihnachten geöffnet sein. Frankreich hat auch 26 Feuerwehrleute und 10.000 Tests geschickt, um die laufenden Operationen zu erleichtern“.

Paris lockert Einreiseverbot für Lkw-Fahrer aus Großbritannien

Am Sonntagabend hatte Frankreich wegen der rasanten Ausbreitung einer neuen Coronavirus-Mutation einen generellen Beförderungsstopp für Reisende aus Großbritannien beschlossen. Die Entscheidung führte zu kilometerlangen Staus an den Kanalhäfen und vor dem Tunnel unter dem Ärmelkanal. Betroffen sind bei Dover mindestens 2.800 Lkw-Fahrer.
LKW-Stau im britischen Dover am 22. Dezember 2020 - SNA, 1920, 23.12.2020
Trucker am britischen Grenzübergang: Ausharren wie im Mittelalter
Seit Mittwoch früh können auch Flugzeuge, Schiffe und der von London aus fahrende Eurostar-Zug wieder verkehren. Auch hier müssen Reisende einen negativen Corona-Test vorweisen.

Corona-Mutation

In Großbritannien war zuletzt eine mutierte Variante des Coronavirus B.1.1.7. aufgetaucht, die möglicherweise deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form sein könnte. Die meisten EU-Staaten hatten daraufhin vorübergehend entschieden, Reisen aus und nach Großbritannien weitgehend einzuschränken. So sollte die Verbreitung der Virus-Mutation verhindert werden.
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