Argentinien erteilt Notfallzulassung für russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“

© SNA / Alexey Danichev Coronavirus Impstoff "Sputnik V"
 Coronavirus Impstoff Sputnik V - SNA, 1920, 24.12.2020
Als erstes Land in Lateinamerika hat Argentinien den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ zugelassen. Laut dem Gesundheitsministerium in Buenos Aires wurde eine entsprechende Notfallgenehmigung erteilt.
Wie der TV-Sender TN berichtete, ist am Mittwoch ein Flugzeug aus Argentinien in Moskau eingetroffen. Mit dieser Maschine sollen die ersten 300.000 Dosen des russischen Corona-Impfstoffes nach Buenos Aires gebracht werden.
In Argentinien haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (Stand 23. Dezember, 04.44 CET) 1.547.138 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 41.997 Menschen sind an dem Virus gestorben.

Argentinien unterzeichnet Vertrag über Lieferung von russischem Impfstoff „Sputnik V“

Am 10. Dezember hatte Argentiniens Präsident Alberto Fernandez mitgeteilt, dass das Land einen Vertrag mit Russland über die Lieferung des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ unterzeichnet habe. Das Land wolle bereits im Januar und Februar etwa zehn Millionen Menschen impfen.
Bis Ende des Jahres wollen die argentinischen Behörden 600.000 Dosen erhalten, um 300.000 Menschen zu impfen. Zuerst sollten diejenigen Bürger geimpft werden, die Risikogruppen angehören.

„Sputnik V“

Das russische Gesundheitsministerium hatte im August den weltweit ersten Impfstoff zur Prävention der Covid-19-Erkrankung registriert, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau gemeinsam mit dem Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) entwickelt worden war. Der Impfstoff besteht aus zwei Komponenten, die in dreiwöchigem Abstand verabreicht werden.
Der argentinische Präsident Alberto Fernandez - SNA, 1920, 10.12.2020
Argentinien unterzeichnet Vertrag über Lieferung von russischem Impfstoff „Sputnik V“
Die Wirksamkeit des Impfstoffs „Sputnik V“ belief sich nach der zweiten Zwischendatenanalyse am 28. Tag nach Verabreichung der ersten Immunisierung an Freiwillige auf 91,4 Prozent. 42 Tage nach der ersten Dosis des Impfstoffs betrug die Wirksamkeit mehr als 95 Prozent.
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