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„Zwei Wahnsinnige“: Irans Präsident vergleicht Trump mit irakischem Ex-Oberhaupt Saddam Hussein

© SNA / Alexej Druschinin / Zur BilddatenbankHassan Ruhani
Hassan Ruhani - SNA, 1920, 23.12.2020
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Der iranische Präsident Hassan Rohani hat eine Parallele zwischen dem scheidenden US-Präsidenten Donald Trump und dem früheren irakischen Staatschef Saddam Hussein gezogen.
„In der jüngeren iranischen Geschichte mussten wir uns zweimal mit zwei Wahnsinnigen auseinandersetzen ... Trump und Saddam“, sagte Rohani am Mittwoch. Der eine habe den Iran in einen militärischen Krieg (1980-88), der andere in einen Wirtschaftskrieg hineingezerrt, sagte Rohani im Staatsfernsehen.
Der Iran habe letztendlich in den beiden Kriegen als Sieger dastehen können, so Rohani. Weder habe Saddam den süd- und südwestlichen Teil des Irans besetzen noch Trump den geplanten Regimewechsel erzwingen können. „Saddam wurde wegen seiner Verbrechen hingerichtet (...) Trumps Schicksal wird auch nicht viel besser aussehen“, sagte der iranische Präsident.
Beerdigung des iranischen Nuklearphysikers Mohsen Fakhrizadeh in Teheran am 30. November 2020 - SNA, 1920, 02.12.2020
Das iranische Atomprogramm und ein weiteres Attentat
Die von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen haben im Iran die schwerste Wirtschaftskrise in seiner jüngeren Geschichte verursacht. Die US-Regierung will nach eigenen Angaben den Iran zwingen, über das internationale Atomabkommen neu zu verhandeln und härtere Auflagen zu akzeptieren. Die Führung in Teheran wirft der US-Regierung vor, mit den Sanktionen einen Machtwechsel bewirken zu wollen. Die USA bestreiten das.
Irans Präsident Rohani hofft, dass Trumps Nachfolger Joe Biden sowohl zum Wiener Atomabkommen zurückkehren als auch die Sanktionen gegen den Iran aufheben wird.
Die USA hatten den Atomvertrag im Mai 2018 einseitig aufgekündigt und danach wieder scharfe Sanktionen gegen Teheran verhängt. Im Mai 2019, ein Jahr nachdem die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen sind, hat der Iran angekündigt, seine Verpflichtungen aus dem internationalen Abkommen teilweise auszusetzen. Teheran begann schrittweise gegen Auflagen des Atomabkommens zu verstoßen. So reicherte es inzwischen mehr Uran auf höhere Konzentrationen an als im Abkommen erlaubt.
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