„Sputnik V“: Kasachstan will im Februar russischen Impfstoff registrieren

© REUTERS / Matyas BorsosCOVID-19 - Coronavirus Impstoff "Sputnik V"
COVID-19 - Coronavirus Impstoff Sputnik V - SNA, 1920, 22.12.2020
Kasachstan plant, bis zum 12. Februar 2021 den russischen Impfstoff „Sputnik V“ zu registrieren, dessen Produktion im Rahmen des pharmazeutischen Betriebes in Karaganda begonnen hat. Das teilte das Gesundheitsministerium der Republik am Dienstag mit.
Wie der Pressedienst der kasachischen Regierung zuvor berichtet hatte, wurde am Montag im pharmazeutischen Betrieb von Karaganda das Startsignal für die Herstellung des russischen Vakzins „Sputnik V“ gegeben. Eine Versuchspartie – 6000 Impfdosen – sei bereits zur Qualitätsprüfung nach Russland geschickt worden. Mitgeteilt wurde auch, dass die Republik im Februar 2021 mit Massenimpfungen beginnen wolle.
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„Wir planen, bis zum 12. Februar die Registrierung des in unserem Betrieb hergestellten Vakzins abzuschließen und die erste Partie an den Russischen Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) zu übergeben. RDIF ist der Eigentümer des Impfstoffes und dessen Lieferant für den Einheitlichen Distributor TOO SK-Farmazija“, wurde der Generaldirektor des pharmazeutischen Betriebes von Karaganda, Sergej Baron, vom Pressedienst zitiert.
Geplant ist, im Februar kommenden Jahres 80.000 Impfdosen von „Sputnik V“, im März 150.000 und im April bis zu 600.000 Impfdosen herzustellen. Laut dem Gesundheitsministerium sind nach Hochrechnungen für die Immunisierung von 20 Prozent der Bevölkerung der Republik mindestens sechs Millionen Impfdosen und für 50 Prozent der Bevölkerung bis zu 20 Millionen Impfdosen erforderlich.
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